Impressionismus ist die Bezeichnung für eine zwischen 1890 und 1910 verbreitete Literatur, die sich auf die sprachliche Gestaltung nuancierter Wahrnehmungen und augenblickshafter Empfindungen konzentrierte. Mit dem literarischen Impressionismus vollzog sich eine deutliche Abkehr vom Naturalismus: Aufgegeben wurde vor allem der Versuch, ein möglichst vollständiges und objektives Bild der (äußeren) Wirklichkeit zu geben. Stattdessen richtete sich das Interesse auf individuelle Eindrücke, detaillierte Sinneswahrnehmungen und zufällige Begegnungen. Der Impressionismus ist ein Leben in einer Scheinwelt, eine Flucht vor der Realität, ein Leben in Ästhetik. Zu den bevorzugten Formen des literarischen Impressionismus gehörten vor allem Lyrik und kürzere Prosatexte, zum Teil aber auch Romane


Deutschsprachige Literaten: - Max Dauthendey (1867-1918) - Richard Dehmel (1863-1920) - Stefan George (1868-1933) – - Detlev von Liliencron (1844-1909) - Arthur Schnitzler (1862-1931) - Stefan Zweig (1881-1942) - Rainer Maria Rilke (1875-1926)


Französische Literaten: - Charles Baudelaire (1821-1867) - Stéphane Mallarmé (1842-1898) - Marcel Proust (1871-1922) - Arthur Rimbaud (1854-1891) - Paul Verlaine (1844-1896)


Tschechische Literaten: - Antonín Sova (1864-1928)


Markus Künemund, Frederik Gerlach

 
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