Ich Interpretiere hier das Buch von Günter Wallraff „Wir brauchen dich“. Es kommt aus der Literatur geschichtlichen Epoche: Utopie der Wirklichkeit und ist eine Dokumentation über manche Arbeitsstellen in Deutschland. Der junge Mann, der auch der Autor des Buches ist, ist die Hauptperson, welcher Versucht in die Stapfen seines Vaters zu treten um in der Arbeiterklasse zu arbeiten. Er ist die Hauptperson, weil alle anderen Personen haben nur Namen wie: Arbeiter N., Meister M.. In den ganzen Arbeitsplätzen findet er erst nach mehreren Wochen Ansprechpartner, weil man sich erst gewöhnen muss und hauptsächlich auf seine Arbeit konzentrieren muss. Er beschreibt alles ganz genau und interviewt auch andere Arbeiter. Trotz der harten Arbeit gibt er nicht auf und arbeitet und arbeitet und arbeitet.

Er fängt mit der Fließbandarbeit bei den „G-Werken“ an und bemerkt schnell wie hart die Arbeit das ist, und man nicht ein Mal sein Nebenan kennt. Sehr wenige Leute besitzen so etwas wie ein Hobby, weil sie sich Freuen nach dem Schichtschluss ihre zwei Stunden zu schlafen, um am nächsten Tag wieder zu arbeiten, immer wieder das gleiche tun. Es gilt, je besser die Ausbildung, desto bessere Arbeiten bekommst du, wie im Büro arbeiten.... Später hat er gekündigt, weil er es sonst nicht länger ausgehalten hätte. Stattdessen ist er auf eine Werft arbeiten gegangen zu „Kron & Potz“. Zuerst musste er schweißen lernen um danach einem Schiffsbauer als Assistent zugeteilt zu werden. Wo er auch zugeteilt wurde. Als erstes bekam er nur befehle aus einzelnen Wörtern. Auch hier gilt das Prinzip des besser Ausgebildeten, was nicht nur das Essen in der Mensa beeinflusst, sondern auch die Toiletten. Im Winter muss man immer erst alles auftauen, wo man beschäftigt ist, was Stunden kostet und nicht zum Lohn mit eingerechnet wird. Eine Woche hat 57 Stunden Arbeit, was heißt, dass man auch Samstags und/oder Sonntags arbeiten muss. Sonst bekommt man vom Meister ärger, was heißen mag, dass man viel weniger Lohn bekommt. Man muss in Akkord arbeiten um mithalten zu können, sonst wird man auf das Abstellgleis gestellt. Als es ihm aber zu gefährlich wurde, so hat er sich bei einer anderen Firma beworben, wo er auch gleich angenommen wurde. Er Arbeitet in der Abteilung Meßfertigungsgeräte. Im Akkord zählt es so viele Überstunden wie möglich zu machen, man achtet relativ wenig auf seine Gesundheit. Die Geschwindigkeit und Sorgfalt sind auch wichtige Aspekte im Akkord. Die Bosse versuchen durch Verhandlungen die Löhne möglichst weit nach unten zu treiben Nach 7 Wochen reichte er die Kündigung ein, Gründe: Monotonie der Teilarbeit und schlechte Bezahlung. Als Letztes geht er zu den X-Werken, einer Stahlfabrik wo die Bedingungen am schlechtesten sind von seinen ganzen vorigen Arbeitsplätzen. Es gibt keine Aufklärungen über mögliche Unfallrisiken und in 8 Stunden Arbeit hat man 15 Minuten Pause. Nach 4 Monaten bekommen er und einige andere Arbeiter vom Chef die Nachricht, dass sie sich so langsam um eine neue Arbeitsstelle ausschauhalten müssen, wegen der neuen Technik und Modernisierung.

 
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