Die Aufzeichungen des Malte Laurids Brigge - Rainer Maria Rilke (1910)
Impressionismus

Personen:

Malte Laurid Brigge:
Malte, 28-Jahre, kommt aus einer verarmten dänischen Adelsfamilie, die mit ihm austirbt. Er ist verunsichert durch die große Stadt Paris und die Veränderungen die sich in der Zeit getan haben. Zudem findet er keinen Kontakt zu anderen. Nach Paris ist er gekommen um zu schreiben.

Handlung:

Malte, der mit seinem Vater auf Schloss Ulsgaard lebt, geht nach Paris um dort Lyriker zu werden. Bei Maltes Auszug aus dem Schloß muss auch der Vater aus dem Schloß ausziehen und zieht in eine Mietwohnung. Die Handlung besteht aus 71 chronologisch aber übergangslosen Aufzeichnungen in denen Malte tagebuchartig seinen Aufenthalt in Paris dokumentiert. Malte, der vorher auf Schloss Ulsgaard gelebt hat ist durch die moderne Großstadt verunsichert und hat mit sehr wenigen Leuten in Paris Kontakt. Er beschreibt in seinen Aufzeichnungen seine Umwelt und das momentan erlebte und mischt es mit Erinnerungen aus seiner Kindheit. Fast immer haben die Einträge über Paris was mit Ekel, Krankheit, oder Armut zu tuen. Gegen Ende des Buches bekommt Malte die Nachricht, dass sein Vater im Sterben liegen würde. Aber bis Malte bei ihm ankommt, ist sein Vater in einer Mietswohnung längst verstorben. Maltes Vater hatte Angst davor lebendig begraben zu werden, deswegen war sein letzter Wunsch, dass Malte im eine Nadel ins Herz sticht um sicherzugehen, dass er auch wirklich tot ist.

 
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