Aufgabe Nr. 4 - Verhältnis von Literaturkritik und Literaturmarkt

Literaturverhältnisse:

Sozial bestimmter, organisierter Zusammenhang von Funktionen und Wirkung der Literatur,
von Schriftstellern und Lesern, Produktion, Vermittlung und Rezeption;
Anlehnung an den Marxschen Begriff der Produktionsverhältnisse (Sven Renneberg)
Seid dem 18.Jahrhundert entwickelte die Kommunikation über Literatur ein eigenständiges System der Literatur.
Literaturkritik ist ein Bestandteil des Literatursystems, sie agiert mit verschiedenen Institutionen:

• Institutionen literarischer Produktion, Autoren (literarisches Quartett)
• Institutionen literarischer Distributionen, Zwischenbuchhandel, Einzelbuchhandel
• Institution der Literaturbearbeitung, Theater, Film und Fernsehen, (Perlentaucher)
• Institutionen der Literaturförderung, Wettbewerbe, Preise, Messen (Deutscher Buch Preis)
• Institutionen der Kommunikation über Literatur, Literatur - Wissenschaft – Kritik – Unterricht
(Tomas Anz; Seite 197;Position der Literaturkritik im Literatursystem)

Literaturkritik kooperiert und konturiert mit etlichen Funktionen, die pädagogische
mit dem Literaturunterricht an Schulen und Universitäten, die Evaluation (Definition)
und selektive unter anderem mit den Verlagen. Literaturpreise werden
mit den (positiven) sanktionierenden Funktionen zusammen agiert.
Die Institution die heute wohl am besten und am kritischsten betrachtet wird, ist die Literaturwissenschaft.

Quellen: Texte von Thomas Anz, Seiten 197 – 200;
Erstellt in Zusammenarbeit von: Julius Fangmeier, Sven Renneberg, Martin Dolezyk, Fabian Elend und Stefan Smid.
Autor: Julius Fangmeier

 
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