Gliederung

1. Einleitung
1.1 Vorwort
1.2. Definition
1.2.1 Sprache
1.2.2 Handeln

2. Haupteil
2.1.1 Problemstruktur
2.1.2 These trifft nicht auf Realität zu
2.1.3 Die These auf einer anderen Ebene
2.1.4 Das Denken und Handeln
2.1.5 Die verschiedenen Mittel
2.1.6 These wird umgestellt

3. Schluss
3.1 Zusammenfassung
3.2 Wertung



1. Einleitung

1.1 Vorwort
Mit diesem Aufsatz werde ich mich mit den Problemen der Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit der These „Die Sprache ist die Fortsetzung der Handlung mit anderen Mitteln“ darzustellen und weitestgehend zu Begründen, warum ich genau dieser Ansichten bin.

1.2 Definition

1.2.1 Sprache
Sprache ist das Mittel zur Kommunikation zwischen versch. Lebewesen. Die Sprache kann mündlich, schriftlich und durch Gebärden wiedergegeben werden.

1.2.2 Handeln
Als Handeln bezeichnet man die Reaktion oder Tätigkeit eines Lebewesens.

2. Hauptteil

2.1 Problemstruktur

2.1.1 Nicht nachvollziehbare These
Wenn man sich einmal diese These genauer ansieht, und für sie versucht, ein Beispiel zu finden, um sie für sich selbst erklären zu können, wird man schnell herausfinden, dass dieses nur schwerlich möglich ist. Der Hauptteil dieses Problems besteht darin, dass man den Satz nicht richtig interpretiert und für sich selber versteht.

2.1.2 These trifft nicht auf Realität zu
Aus der These liest man im grob gesehen heraus, dass die Sprache der Handlung folgt. Daher stellt man sich das so vor, dass erst einmal eine Handlung geschieht, und diese Handlung mit der Sprache fortgeführt wird. Doch in der Realität sieht es eigentlich so aus, dass eine Handlung auf die Sprache folgt, z.B. wird X von Y sprachlich aufgefordert, die Geschirrspüle auszuräumen. Also Handelt X und fängt an die Geschirrspüle auszuräumen. Das Ausräumen ist eine Handlung, eine Tätigkeit oder auch eine Reaktion auf die Aufforderung.

2.1.3 Die These auf einer anderen Ebene
Da die These nun nicht auf der realen Ebene erklärbar ist, werden wir gezwungen, etwas umzudenken. Begeben wir uns dafür einmal zurück zum Ursprung. Das Handeln war schon immer eine Eigenschaft des Menschen. Hierfür musste er weder lernen noch etwas tun, er musste sich lediglich bewegen. Die Sprache hingegen musste sich im Laufe der Zeit entwickeln, und wenn es nur Grunzlaute waren. Jetzt gehen wir noch ein Stück weiter und ziehen nun noch als Beispiel zur Erläuterung die Gewalt mit hinzu. Wenn ein Konflikt besteht, kann der früher oder später auch zu einem Handlangen oder Gerangel führen. Dies Wäre die Handlung. Aber stellt man nun die nach dem Handeln in der Entwicklung so ließe sich resultieren, das man jeden Konflikt auch ohne eine Handlung sondern mit der Sprache lösen könnte, sogar noch bevor die Handlung entsteht. Hätte sich die Sprache nicht folglich aus der Handlung gebildet (Die Sprache begann mit Gebärden und somit aus Handlungen) so wäre die Lösung dieses Konflikts nicht möglich.

2.1.4 Das Denken und Handeln
Eine weitere Ebene ergibt sich, wenn wir das Denken ebenfalls als eine Handlung ansehen. Bevor wir anfangen auch nur einen Satz saugen – so sollte es zumindest sein – denken wir darüber nach, was wir denn sagen. Somit ist folglich die Sprache die Fortsetzung unseres Denkens, welches das Handeln widerspiegelt. Auf dieser Ebene wäre die These vollkommen zutreffend.

2.1.5 Die verschiedenen Mittel
Jetzt will ich auf einen weiteren Teil dieser These eingehen, nämlich „mit anderen Mitteln“. Dieses Teil sollte eigentlich schnell erklärt sein. Wenn man jeweils die Sprache und das Handeln als je ein Mittel ansieht und sich dabei Gedanken darüber macht, wie beide Mittel angewandt werden, stellt man fest, dass das Handeln einfach eine Tätigkeit ist oder eine Reaktion. Das Sprechen hingegen ist die Kommunikation, mit welcher man ebenfalls „handeln“ kann.

2.1.6 These wird umgestellt
Jetzt will ich noch einmal die These so umstellen, dass man sie häufiger auf unser alltägliches Leben beziehen kann, da man es, wenn man sich nicht die Zeit nimmt, tiefgründiger über die These nachzudenken, eher auf diese Weise nachvollziehen kann. „Die Handlung ist die Fortsetzung der Sprache mit anderen Mitteln“. Die nun „neue“ These lässt sich auch wieder gut mit dem Thema Gewalt verkuppeln, um die These zu erläutern. Wenn ich jemanden beleidige, immer und immer wieder, bis dieser sich nicht mehr beherrschen kann und mir daraufhin einen Klaps gibt, dann sind meine Beleidigungen die Sprache und der Klaps die darauf folgende Handlung.


3. Schluss

3.1 Zusammenfassung
Ob die These zutreffend ist oder nicht, hängt von der jeweiligen Ebene ab, in der sie eine Person einstuft. So ist die „einfache“ Ebene, in der ein Mensch nicht großartig über etwas nachdenkt und einfach mal drauf los interpretiert, jene, welche wohl am häufigsten die Antwort „Die Aussage stimmt nicht“ hervorruft. Die 2. Ebene, in welcher man sogar bis in die Ursprünge zurück denken muss, bringt die These schon ins rechte Licht, sofern sich die Person richtig zurück versetzen kann. Die 3. und letzte Ebene stellt einfach das Denken mit der Handlung gleich. Diese Ebene ist schnell „erkannt“, wenn man sich ein wenig mit der These beschäftigt. Interpretiert man die Aussage mit dieser Ebene, so sollte es keine Zweifel daran geben, dass die These zutreffend ist.

3.2 Wertung
Ich werte diese Aussage oder auch These als eine sehr schwer nachvollziehbare These ein, da man sich auf eine gewisse Ebene begeben muss, um einen eventuellen Sinn in dieser Aussage zu finden.


 
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