1. Inhaltsangabe

Eine Bauernfamilie bereitet sich auf die Taufe ihres Sohnes vor. Auf dem Weg zu Kirche bemerkt die Patin (Gotte), dass sie den Namen des Kindes nicht weiß. Aber sie darf auch nicht nach ihm fragen, dies bringt Unglück. Aber in der Kirche sagt der Pfarrer den Namen und nichts passiert. Nach dem Essen beginnt die Familie ein Gespräch über ihr neues Haus.
Dabei erinnert sich der Großvater an eine alte Geschichte:
In der nähe des Hauses befand sich vor 600 Jahren ein Schloss, dieses wurde von Rittern bewohnt. Die Ritter befahlen den Bauern das sie einen Schattengang aus Buchen an einem 30km entfernten Ort zu bauen und dies innerhalb von 30 Tagen.
Auf dem Rückweg trafen die Bauern den Teufel dieser bot ihnen ein Geschäft an. Er transportiert ihnen die Buchen an den 30km entfernten Ort und die Bauern geben ihm dafür ein Ungetauftes Kind. Eine junge Frau namens Christin belauschte die Bauern. Sie beschloss einen Pakt mit dem Teufel einzugehen. Als Pfand gab der Teufel ihr einen Kuss auf die Wange, da keine Frau ein Kind erwartete. Christine berichtete dies den Bauern aber erwähnte den Kuss nicht. Der Gang wurde termingerecht fertig und alle waren zufrieden. Nach der ersten Geburt begann auf Christines Wange ein schwarzer Fleck zu wachsen, da das Kind sofort nach seiner Geburt getauft wurde, anstatt wie versprochen dieses Kind dem Teufel zu geben. Bei der zweiten Geburt und Taufe wuchs aus Christines schwarzem Fleck unter unmenschlichen Schmerzen eine Kreuzspinne, die sofort unzählige kleine Spinnen gebar, die die ganzen Tiere töteten. Die Ritter erfuhren von dem Pakt und baten die Bauern diesen doch einzuhalten. Dies taten sie nicht und Christine verwandelte sich in eine ekelerregende schwarze Spinne. Diese Spinne tauchte in der Folgezeit überall auf und vergiftete die Menschen die danach Starben. Alle Fluchtversuche waren erfolglos doch eines Abends konnte eine Frau die Spinne fangen und einsperren und packte sie in ein Loch im Fensterposten und verschloss es. Nach 200 Jahren kamen neue Menschen in das Haus keiner traute es sich dort zu wohnen wegen der Spinne. Eines Abends machte sich ein Junge daran das Loch zu öffnen und die Spinne floh und tötete alle Anwesenden. Sie tat es grausamer als je zuvor. De Junge der die Spinne freigelassen hat wurde verschont. Er konnte sie wieder fangen und zurück in das Loch sperren.
Nun fragen alle den Großvater was mit der Spinne passiert ist und er sagt, dass sie weiterhin in dem Fensterposten in dem neuen Haus weiterlebt....

 
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