1. Einleitung

1.1. Vorwort

Zitat: „Das Wort ist das Schwungrad auf der Achse der Gedanken.“ (Heinrich v. Kleist,1805) In meinen weiteren Text werde ich auf diese These eingehen und ihre Bedeutung erläutern. Des Weiteren werde ich auf den Zusammenhang dieser Aussage mit dem Sprachmodell zum Ablauf im Gehirn bei der Aufnahme von Reizen und mit dem Standpunkt „Sprache als Gedankenaustausch“ eingehen. Zusätzlich werde ich eine Zeichnung des Zitats machen und einige Informationen über Heinrich v. Kleist einbringen. Außerdem ist die Wichtigkeit der Gliederung von oben nach unten geordnet.

1.2. Definitionen

1.2.1. Schwungrad

Mit einem Schwungrad ist ein Antrieb (z.B. ein Motor) gemeint, der eine Bewegung erzeugt.

1.2.2. Achse

Eine Achse überträgt eine Bewegung, indem sie eine Bewegung aufnimmt und weitergibt.

2. Hauptteil

2.1. Zeichnung des Zitats (auf dem anderen Blatt)

2.2. Eingehen auf das Zitat

Ich interpretiere das Zitat von Heinrich von Kleist so, dass das Wort, also die Sprache uns die Möglichkeit gibt unsere Gedanken miteinander zu teilen. Das heißt einem Anderen seine eigenen Gedanken in Form von Wörtern mitzuteilen, um ihn dann selbst zum Nachdenken anzuregen.

2.3. Zusammenhänge mit dem Sprachmodell

Nach dem im Unterricht durchgenommenen Sprachmodell nimmt das Gehirn Reize aus der Umwelt auf, filtert, zum Schutz vor eigener Überlastung (Reizüberflutung), die im Moment für wichtig gehaltenen heraus und speichert sie im Kurzzeitgedächtnis. Was für wichtig gehalten wird, hängt natürlich von der Situation ab: Wo wir sonst achtlos über den Boden blicken, mustern wir dann jeden Grashalm und jedes Blatt, wenn wir gerade ein Geldstück verloren haben.

Wichtige Sinneseindrücke sind Worte: Worte kommen zu uns durch Gespräche oder Medien wie Radio (akustische Form), Fernsehsendungen, Bücher, Zeitungen, Werbung, etc. Blinde erfahren Worte auch taktil als Blindenschrift. Der Körper vergleicht diese Informationen mit bereits bekannten, d.h. im Langzeitgedächtnis gespeicherten Informationen und zieht aus diesem Vergleich gegebenenfalls Handlungskonsequenzen.

2.4.Sprache als Gedankenaustausch

Was wäre, wenn wir die Sprache nicht hätten? Ich denke, wir könnten ohne sie nicht existieren. Da unsere Sprache in unserem Inneren fest verankert ist. Ohne Sprache, das heißt auch Zuwendung, könnte kein Kind aufwachsen. Mit dieser Behauptung beziehe ich mich auf das Experiment, welches im Mittelalter durchgeführt wurde. In diesem Experiment ging es darum, Kinder völlig isoliert von der Außenwelt und ohne dass irgendjemand mit ihnen spricht, aufwachsen zu lassen, um festzustellen, welche Sprache sie dann sprechen würden. Das Ergebnis des Experimentes war, dass die Kinder verkümmerten und starben. Die Aufgabe der Sprache ist der Gedankenaustausch. Beim Gedankenaustausch werden beim Sprecher oder Schreiber Gedanken zu Wörtern, Wörter werden dank der Grammatik zu Sätzen. Beim Hörer oder Leser werden die Sätze zu Wörtern und die Wörter zu Gedanken (d.h. zu Vorstellungen, Bilder, Handlungen und Ähnlichem), sofern Sprecher und Hörer die gleiche Sprache sprechen.

2.5. Heinrich von Kleist Heinrich von Kleist wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt a.d. Oder geboren. Von 1792 bis 1799 diente Heinrich von Kleist beim Militär, wo er Mathematik, Philosophie und Altsprachen studierte. Außerdem studierte er noch drei Semester an der Universität Frankfurt/Oder (Jura, Volkswirtschaft, Naturwissenschaften). Nach langem Umherreisen fühlte er sich zum Dichter berufen. Er schrieb von 1800 bis 1811. Er begann am 21. November 1811 in Potsdam Selbstmord.

3. Schluss

3.1. Zusammenfassung

Ich habe als erstes das Zitat erläutert mit Hilfe einer Zeichnung und einer Interpretation. Als nächstes habe ich die Sprache mit dem Sprachmodell und Sprache als Gedankenaustausch erklärt, damit das Zitat besser zu verstehen ist.

3.2. Wertung

Ich bin der Meinung, dass das Wort kein Schwungrad ist, da ein Wort ein Impuls ist, der auf das Schwungrad wirkt und es zur Bewegung bringt. Ich denke die Unterhaltung/Gedankenaustausch ist das Schwungrad. Wenn keine Wörter oder nicht genügend Wörter zum Schwungrad kommen, dann wird die Unterhaltung unterbrochen oder es gibt keine Unterhaltung, weil das Schwungrad aufhört sich zu bewegen.

 
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