Lass rauschen, lieb lass rauschen - deiner Mom

Gedicht:

Strophe 1:

Ich hört ein Sichlein rauschen,

Wohl rauschen durch das Korn,

Ich hört ein Mägdlein klagen,dsf

Sie hätt ihr Lieb verlorn.


Strophe 2:

Laß rauschen, Lieb, laß rauschen,

Ich acht nicht, wie es geht,

Ich thät mein Lieb vertauschen

In Veilchen und im Klee.


Strophe 3:

Du hast ein Mägdlein worben

In Veilchen und im Klee,

So steh ich hier alleine,

Thut meinem Herzen weh.


Strophe 4:

Ich hör ein Hirschlein rauschen

Wohl rauschen durch den Wald,

Ich hör mein Lieb sich klagen,

Die Lieb verrauscht so bald.


Strophe 5:

Laß rauschen, Lieb, laß rauschen,

Ich weiß nicht, wie mir wird,

Die Bächlein immer rauschen,

Und keines sich verirrt.


Zusammenfassung des Gedichtes:

Es ist Frühling: Ein Bauer oder eine Bäuerin auf dem Feld hört das Wehklagen einer Magd. Die Magd hat gerade erfahren das ihr Freund eine neue Liebe hat, worauf sie in Tränen ausbricht. Die Zeit vergeht und als sich die Beiden wiedersehen ist es Herbst geworden. Der Exfreund der Magd versucht erneut es der Magd zu erklären, doch diese bricht wieder in Tränen aus, aber sie sieht ein, dass das Leben weitergehen muss.


Analyse:

Strophe 1:

Vers 1: Jambus, 7 Silben, weiblich

Vers 2: Jambus, 6 Silben, männlich

Vers 3: Jambus, 7 Silben, weiblich

Vers 4: Jambus, 6 Silben, männlich

Verniedlichung, Wiederholung der Wörter rauschen, Lieb, Ich.

Vers 1 : 5 Wörter

Vers 2: 5 Wörter

Vers 3: 5 Wörter

Vers 4: 5 Wörter

→ 20 Wörter

→ ruhige, distanzierte Sicht Sichlein rauschen

Romantische Motive:

→ Handlungsort = auf einem Feld

→ lyrisches ich =Bauer

→ Natur

Bauer spricht die ganze Strophe 1


Strophe 2:

Vers 1: 5 Wörter

Vers 2: 6 Wörter

Vers 3: 5 Wörter

Vers 4: 5 Wörter

→ 21 Wörter → unruhig

→ Handlungsort = auf einem Feld

→ lyrisches ich = Bauer

Metapher: “In Veilchen und im Klee” → Frühling

Exfreund der Magd spricht die ganze Strophe 2:

„Ich thät mein Lieb vertauschen” → Er gesteht eine neue Liebe gefunden zu haben.


Strophe 3:

Vers 1: 5 Wörter

Vers 2: 5 Wörter

Vers 3: 5 Wörter

Vers 4: 4 Wörter

→ 19 Wörter

→ unruhig

→ Handlungsort = auf einem Feld

→ lyrisches ich = Bauer

Metapher: - “In Veilchen und im Klee” → Frühling

Die Magd spricht die ganze Strophe 3:

„Du hast ein Mägdlein worben [...] So steh ich hier alleine,” →Die Magd spricht mit ihrem Extreund

Romantisches Motiv:

Sehnsucht / Schmerzen


Strophe 4:

Vers 1: 5 Wörter

Vers 2: 5 Wörter

Vers 3: 6 Wörter

Vers 4: 5 Wörter

→ 21 Wörter

→ unruhig

Der Exfreund der Magd spricht die ganze Strophe 4. Metapher: „ein Hirschlein rauschen” → Hirsch zur Brunftzeit - Herbst


Strophe 5:

Vers 1: 5 Wörter

Vers 2: 6 Wörter

Vers 3: 4 Wörter

Vers 4: 4 Wörter

→ 19 Wörter

→ unruhig

Die Magd spricht die ganze Strophe 5.

Metapher: „Die Bächlein immer rauschen, und keines sich verirrt” → Das Leben geht weiter, Zeit für einen Neuanfang. - Gleichzeitig romantisches

Motive: Neues Leben.

Verfasst von: Lars Hampel und Steffen Schneider

 
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