Deutschland ein Wintermärchen

von Jonas G.

  • Impressionismus
  • Autor: Heinrich Heine
  • Erschienen: 1844
  • Vorliegende Ausgabe: Diogenes Verlag / ISBN: 3-257-23529-1

Gliederung

1.) Inhaltsangabe

2.) Erzählform

3.) Interpretation

4.) Analyse der Sprache

1.) Inhaltsangabe

In dem Buch „Deutschland ein Wintermärchen“ geht es um die Reise, die Heinrich Heine im Herbst durch Deutschland unternommen hatte. Er beschreibt einige Stationen seiner Reise z.B. den Grenzübertritt, Aachen und Köln bis er zum Schluss seiner Reise in Hamburg ankommt. Dort angekommen begegnet er Hammonia, „Hamburgs beschützende Göttin“, sie gewährt Heine einen Blick in Deutschlands Zukunft, welche nicht gerade erfreulich aussieht.fe

2.) Erzählform

Eine wirkliche Erzählform gibt es in dem Buch „Deutschland, ein Wintermärchen“ nicht. Das Buch ist in der Gedichtform geschrieben. Grundsätzlich ist es aber ein allwissender Erzähler, der jeden Sprecher mit „ICH“ bezeichnet. Doch manchmal ist es auch nur die Sicht von Heine selber, denn man kann nur in seine Gedanken horchen, die anderen bleiben einem Verborgen.

3.) Interpretation

Wenn man das Buch „Deutschland, ein Wintermärchen“ muss man immer im Hinterkopf die Situation von Heine selber haben. Er lebte damals im Exil in Frankreich, weil er aus Deutschland verbannt worden war. Er unternahm damals „verbotener Weise“ diese Deutschlandreise. Hätte man ihn damals entdeckt, dann wäre Heine niemals wieder nach Frankreich zurückgekehrt. Obwohl er seinen Reiseverlauf nicht 100% identisch wiedergibt, so handelt das Gedicht, um viele Ecken herum, von ihm selber und seinen politischen Einstellungen.

4.) Analyse der Sprache

Ich ging nach Haus und schlief, als ob Die Engel gewiegt mich hätten. Man ruht in deutschen Betten so weich, Denn das sind Federbetten.

Wie sehn ich mich oft nach der Süßigkeit Des vaterländischen Pfühles, Wenn ich auf harten Matratzen lag, In der schlaflosen Nacht des Exiles!

Man schläft sehr gut und träumt auch gut In unseren Federbetten. Hier fühlt die deutsche Seele sich frei Von aller Erdenkette.

Sie fühlt sich frei und schwingt sich empor Zu den höchsten Himmelsräumen. O deutsche Seele, wie stolz ist dein Flug In deinen nächtlichen Träumen!

Die Götter erbleichen, wenn du nahst! Du hast auf deinen Wegen Gar manches Sternlein ausgeputzt Mit deinen Flügelschlägen!

Substantiv: 20 Verb : 17 Adjektiv: 14 Adverb : 6 Pronomen: 18 Präposition : 16 Konjunktion : 6 Numerale : 1 Artikel : 9 Interjektion : 1

Dieser Text ist in dem Reimschema a,b,c,b geschrieben. Dieses Schema wiederholt sich in jeder Strophe des Textes. Heinrich Heine hat sein Gedicht in einer gehobener Sprache geschrieben. Er hat dabei viele Pronomen benutzt, wobei vor allem „ich“ und „mein“ ziemlich oft vorkommen.

 
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