Wilhelm Tell von Friedrich Schiller

von Constanze Geffers

1. Einleitung

1.1 Vorwort

Ein Drama über die Freiheit der Schweizer Bürger und ihren Weg dahin.


1.2 Personen

Hermann Gessler, Werner, Freiherr von Attinghausen, Ulrich von Rudenz Landleute aus Schwyz :Werner Schaffacher, Konrad Huhn, Itel Reding, Hans auf der Mauer, Jörg in Hofe, Ulrich der Schmied, Jost von Weiler, Lndsleute aus Uri :Walther Fürst, Wilhelm Tell, Rösselmann der Pfarrer, Petermann der Sigrist, Kuoni der Hirte, Werni der Jäger und Ruodi der Fischer Landsleute aus Unterwalden: Arnold von Melchthal, Konrad Baumgarten, Meier von Saren, Struth von Winkelried, Klaus von der Flüe, Burkhardt von Bühel, Arnold von Sewa , Pfeiffer von Luzern und Kunz von Gersau Jenni, Seppi, Gertrud, Hedwig und Bertha


1.3 Inhaltsangabe

Konrad Baumgarten flüchtet, weil er einen kaiserlichen Vogt, der seine Frau vergewaltigen wollte, mit einer Axt erschlagen hat. Wilhelm Tell wagt mit Baumgarten die Überfahrt vom See. In Altdorf ist ein Hut aufgestellt dem die Schweizer die gleiche Ehre wie dem Vogt erweisen müssen , wenn nicht werden sie an Leib und Gut bestraft. Melchtal erfährt, dass seinem Vater beide Augen ausgestochen wurden. Dies ist das Werk der Folterknechte des Vogts. Männer gründen einen Bund gegen die Tyrannen, was die Vertreibung der Vögte und die Loslösung von Österreich beinhaltet. Der Reichsvogt verlangt von Tell, unter Androhung des Todes, seinem Sohn aus achtzig Schritt Entfernung mit der Armbrust einen Apfel vom Kopf zu schießen. Er nimmt zwei Pfeile aus dem Köcher, dieser Pfeil ist, falls er seinen Sohn treffen sollte, für Geßler. Das Schiff das Tell nach Küßnacht bringen soll gerät in einen Sturm der Vogt muss ihn losbinden und ihm das Steuer anvertrauen. Tell springt auf eine Festplatte und stößt das Schiff auf den See zurück. In der „Hohlen Gasse bei Küßnacht“ erwartet Tell den Vogt und erschießt ihn. Seine Tat löst den Aufstand aus. Die Schlösser der tyrannischen Vögte werden gestürmt. Die nun freien Schweizer feiern Tell als ihren Erretter.


2. Hauptteil

2.1 Interpretation

In dem Stück „Wilhelm Tell “ von Friedrich Schiller geht es um die Rangordnung und nicht um das einzelne Schicksal wie man beim Lesen des Titels vermuten könnte. Es geht um dem wachsenden Widerstand gegen die Vögte da sie die Menschen sehr stark unterdrücken und zum anderen kommt den Menschen der Gedanke, sich gegen die damals herrschende Fremdherrschaft zu erheben um ihr ein Ende zu bereiten. Der erste Akt beginnt mit der Darstellung einer harmonischen idyllischen Welt. Der Ort ist in der Schweiz dies wird durch das genaue Beschreiben der Landschaft und durch den Gesang des Fischerknaben, des Hirten und des Alpenjägers unterstrichen. Kurz darauf zieht ein Unwetter auf . Dies zeigt das die Heile Welt nicht mehr existiert, da sie nicht von Dauer ist. Prinzipiell kann man die Handlungen in 1. W. Tells Handeln und 2. das Handeln des Volkes einteilen. Zu erst bestimmt das Handeln des Volks den Verlauf des Stücks und erst als die Volksvertreter den Rülti – Schwur zur Befreiung des Landes geleistet haben übernimmt Tell das Bestimmen über den weiteren Verlauf. Der Rülti – Schwur steht dafür das sich das Volk nicht länger unterdrücken lassen will und für die Ziele die es hat ( Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit!) Also Dinge ohne die man heute gar nicht leben kann, oder man kann es sich zumindest nicht mehr vorstellen auf so wichtige Rechte zu verzichten. Dies waren ebenso die Grundsätze der französischen Revolution. Die Idee die Schiller dem Leser damit vermitteln möchte ist wie, wann und unter welchen Umständen ein gewaltsamer Widerstand gerechtfertigt ist und was für Bedingungen vorhanden sein müssen damit eine freie Gesellschaft von Bürgern gestaltet werden kann. Also: Ist es moralisch vertretbar, einen Tyrannen zu ermorden ?


2.2 Verbindung zur Epoche

Die Epoche der Klassik war kulturell aufgeschlossen und bekam wichtige Anregungen durch das Beschäftigen mit anderen Epochen und Philosophie. Die Klassische Epoche zeichnet sich durch Bildung, ein geschlossenes Weltbild und vor allem durch eine differenzierte Sprache aus. Da ist man schon bei der Verbindung zwischen dem Buch und der Epoche, denn im Buch hatte jeder den Drang nach Freiheit, Gleichheit und die Menschen hatten auch feste Vorstellungen wie dies sich zutragen sollte.


2.3 Sprache/Stil

Schiller benutzt viel die Figurenrede das bedeutet das es sehr monolog wirkt durch das sehr lange Reden der einzelnen Personen. Er hat zum Großteil sehr lange Sätze verwendet was auf das hohe Nivau seines Schreibstils hindeutet / hinweist.


3.Quelle

Friedrich Schiller,„Wilhelm Tell“ Philipp Reclam jun. GnbH & Co., Stuttgart 12 Durchgesehene Ausgabe 2000 auf der Grundlage der neuen amtlichen Rechtschreibregeln

Friedrich Schiller, „Wilhelm Tell“ Königserläuterungen mit Materialien 5. korrigierte Auflage 2008 . 2001 by C. Bange Verlag, 96142 Hollfeld

 
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