Einführung in die Linguistik Hausarbeit von: Jannis Böttger, Marcus Schierle und Robert Wiebusch

Gliederung:
1. Einleitung
1.1 Vorwort
1.2 Definitionen
1.2.1 Definition von: „Sprache“
1.2.2 Definition von: „Linguistik“
2. Hauptteil
2.1 Linguistik
2.2 Teilgebiete der Linguistik
2.2.1 Phonetik
2.2.2 Phonologie
2.2.3 Morphologie
2.2.4 Syntax
2.2.5 Semantik
2.2.6 Pragmatik/Text/Diskurs
2.3 Bekannte Linguisten
3. Zusammenfassung
4. Quellen

1. Einleitung

1.1 Vorwort
Aufgrund der Vorbereitung auf das Abitur 2011 beschäftigen wir und mit den Abiturthemen in Form von \\Ausarbeitungen. Ein Teil des Abiturs stellt auch die Linguistik da. Im Folgenden schaffen wir die Einleitung des \\Themas, indem wir jedes „Teilgebiet“ der Lingusitik kurz beschreiben und mit Beispielen aufführen. Somit \\wollen wir einen Überblick über das Thema Linguistik schaffen

1.2.1 Definition von: „ Sprache“
Wichtigstes und artspezifisches Kommunikationsmittel der Menschen, das dem Austausch von Daten dient \\sowie epistemologische (die Organisation des Denkens betreffende), kognitive und affektve Funktionen erfüllt.
(vgl. Metzer-Lexikon Sprache 2004, „Sprachwissenschafft“)

1.2.2 Definition von: „ Linguistik“
Wissenschaftliche Diziplin, die sich mit der Beschreibung und Erklärung von Sprache und sprachlicher \\Kommunikation befasst. Das Gesamtgebiet der Sprachwissenschafft ist in eine Reihe einzelner Teildiziplinen \\gegliedert, die sich in Gegenstandsbereichenn, Methoden und Erkenntnisinteressen vielfach scharf \\voneinander unterscheiden. Kern der Sprachwissenschaft ist die Erforschung von sprachlichen Zeichen auf unterschiedlichen Hierachieebenen, in die Sprache zum Zwecke ihrer Beschreibung eingeteilt wird …
(vgl. Metzer-Lexikon Sprache 2004, „Sprachwissenschafft“)
2 Hauptteil
2.2.1 Linguistik

Es besteht schon immer das Bestreben „Deutsch“ korrekt bzw. gut zu sprechen. Ratsuchende Menschen \\können hier Hilfe von zwei Seiten erwarten, die man von einander differenzieren muss. Zum einen gibt es \\die Sprachkritik, die die herrschenden Sprachnormen beurteilt und die Sprachwissenschaft, die versucht die \\Sprache zu beschreiben und zu erklären. Die Wichtigsten Aspekte der Linguistik, wie schon in der Deffinition beschrieben, sind SPRACHE, \\BESCHREIBUNG und ERKLÄRUNG. Das bedeutet, dass man sich als Linguistiker intensiv damit beschäftigt; \\Sprache zu analysieren, zu beschreiben und zu erklären. Dazu benötigt man verscheidene Methoden die im \\Folgenden beschrieben werden.

2.3 Teilgebiete der Linguistik

2.3.1 Phonetik
Phonetik ist die Wissenschaft aller Aspekte der Lautsubstanz von Sprache und von Einzelsprachen. Sie \\untersucht Laute als psychologisch-akustisches Ereignis .Der Begriff kommt aus dem griechischen von dem \\Wort phōnētikós was „zum Tönen, Sprechen gehörig“ bedeutet. Es ist ein Teilgebiet der Lautlehre und \\untersucht die Faktoren und Komponenten sprachlicher Laute .Es ist ein eigenständiges Fachgebiet zwischen \\Linguistik, Biologie, Akustik, Neurowissenschaften, Medizin und anderen Wissenschaften. Bei der Phonetik \\geht es um die materiellen Eigenschaften mündlicher Äußerungen, meist mit naturwissenschaftlichen \\Methoden erfasst .Ihr Ziel ist die Erforschung der Möglichkeiten und Grenzen menschlicher \\Sprachproduktion und – Perzeption. Die Phonetik lässt sich in zwei Große Teilgebiete aufteilen, die sich \\wieder in kleinere Teilgebiete einteilen lassen. Diese sind Allgemeine Phonetik (Artikulatorische, Akustische \\und Auditive Phonetik) und Angewandte Phonetik (normative, deskriptive und forensische Phonetik, \\...).Ebenfalls wichtige Bereiche der Phonetik sind, die Respiration, Phonation, Artikulation, Akustik, \\Perzeption, Neurologie; klinische Phonetik (klinische Linguistik/ Patholinguistik).

2.3.2 Phonologie

Phonologie ist die wissenschaftliche Untersuchung der sprachlichen Verwendung von Lauten. D.h. sie \\untersucht, in welcher Weise das universelle menschliche Lautbildungspotential in einzelnen Sprachen \\ausgeschöpft wird. Sie ist Teil der Lautlehre, in diesem Fall speziell: „Sprachgebilde-Lautlehre“. Sie erfasst \\welche Laute unter welchen Bedingungen Wörter voneinander unterscheiden können. Am Beispiel „Bann-\\Mann“ zeigt sich, dass die beiden Anlaute allein dazu dienen diese Wörter zu unterscheiden. Solche Laute \\werden als Vertreter verschiedener Phoneme (=kleinste bedeutungsunterscheidene Einheiten) behandelt. \\Die Phonologie ermittelt die unterschiedlichen Systeme von Phonemen. Phoneme werden dargestellt durch \\das „Internationale Phonetische Alphabet“ (IPA).Zur Abgrenzung von Phonemen werden Phoneme mit Schrägzeichen versehen („/a/“)

2.2.3 Morphologie
Die Morphologie ist die Lehre von den Wortformen. Dazu gehören einerseits die Flexion (Änderung der Gestalt \\eines Wortes) und andererseits die Wortbildung. Bei der Morphologie beschäftigt man sich mit den \\Morphemen. Das sind die kleinsten bedeutungstragenden Einheiten der Sprache. Die Begriffe Morphem und \\Silbe unterscheiden sich, da die Silbe eine lautliche Einheit ist, die keine Bedeutung besitzen muss. Ein \\Morphem muss hingegen eine Bedeutung zugeordnet werden können.
Ein Beispiel zeigt die Wortform: „Bilder“, die aus den Silben „Bild“ und „er“ besteht. Diesen Silben kann man \\keine Bedeutung zu ordnen. Hingegen der Morphologischen Einteilung der Wortform: „Bild“:(( Fotografie), \\eine optische Reproduktion der Wirklichkeit) und „er“((Grammatisch), zeigt den Plural an) schon.
Auch Morphem und Wort sind nicht gleichzusetzen. Natürlich gibt es Wörter, die aus nur einem Morphem \\bestehen wie z.B. „Geld“ aber der Begriff Wort umfasst viel mehr als das, wie Bildungen aus mehreren \\Morphemen. Morpheme kann man auch zusätzlich unterscheiden in: grammatische, lexikale und freie Morpheme.

2.2.4 Syntax
Syntax ist die Disziplin, die sich mit den Mustern syntagmatischer Verknüpfungen beschäftigt. Das bedeutet, \\dass die Syntax das Muster vorgibt nachdem man Elemente wie z.B. Wörter kombiniert, die dann den Satz \\ergeben. Diese Muster, Regeln sind eindeutig vorhanden aber leider nicht sofort erkennbar. Allerdings gibt es eine Art Testverfahren nämlich die IC-Analyse.
Bei der IC-Analyse werden verschiedene Test angewendet wie der Substitutionstest oder der Permutationstest \\um herauszufinden welche Syntax möglich ist oder nicht.

2.2.5 Semantik

Semantik auch Bedeutungslehre, nennt man die Theorie oder Wissenschaft von der Bedeutung der Zeichen.
Unter „Zeichen“ sind in diesem Sinne Einheiten beliebiger Art zu verstehen, die gesehen, gehört oder ertastet werden können und für Teilnehmer an einer \\Kommunikation eine bestimmte Bedeutung haben.
Diese Bedingung erfüllen Verkehrsschilder ebenso wie gesprochene und geschriebene oder auch in Blindenschrift dargestellte Wörter. Soweit Semantik sich mit \\Zeichen aller Art befasst, ist sie ein Teilbereich der Semiotik

2.2.6 Pragmatik/Diskurs/Text

Pragmatik stellt eine Verbindung zwischen Denken und Sprechen dar. Es handelt sich dabei um das Verstehen \\einer Aussage d.h wie verstehe ich z.B. die Aussage “Vorsicht bissiger Hund”. Es kann als Fakt oder Warnung \\verstanden werden. Als Diskurs werden Meinungsaustäusche, Erkenntnisaustäusche und Diskussion bezeichnet. Ein Diskurs kann \\aber auch ein alltägliches Gespräch nennen das dazu dient der “Wahrheit” näher zu kommen.
Ein Text ist eine zusammen hängende Äußerung in geschriebener Sprache. Texte werden in Schriftarten \\dargestellt. Ein großer Teil unseres Wissens wurde und wird über Texte weiter gegeben.
2.3. Bekannte Linguisten
Jacob Grimm und Wilhelm Grimm gelten als Begründer der Deutschen Philologie,
Leonard Bloomfield, wichtigster Vertreter des amerikanischen Strukturalismus in der Zeit zwischen den beiden \\Weltkriegen, August Schleicher gilt als Begründer der Stammbaumtheorie in der Vergleichenden Sprachforschung,
Hermann Osthoff, Mitbegründer der Indogermanistik, einer der führenden Vertreter der Junggrammatiker. Es gibt noch viele weitere Sprachwissenschaftler die die Linguistik oder auch Sprachwissenschaft geprägt \\haben.

3 Zusammenfassung

Linguistik ist eine Wissenschaft, die man der Geisteswissenschaft unterordnen kann. Von diesem Gesichtspunkt aus kann man mit der Linguistik verschiedenste \\Texte untersuchen. Zudem ist die europäische Sprache auf Grundlagen der ersten Linguistiken entstanden.

4 Quellen
Albert Busch/Oliver Stenschke, germanistische Linguistik, 2. Auflage
http://www.cornelia.siteware.ch/linguistik/morphologie.html 14.09.09, 16:12
http://de.wikipedia.org/wiki/Morphologie_(Sprache) 14.09.09, 17:03
http://home.arcor.de/c.haug/linguistik/syntax.html 15.09.09, 15:03http://www.fb10.uni-bremen.de/khwagner/phonetik/ 14.09.09, 17:40
http://de.wikipedia.org/wiki/Phonetik 14.09.09, 18:05http://de.wikipedia.org/wiki/Phonologie 16.09.09, 17:25
http://coral.lili.unibielefeld.de/Classes/Summer98/Grundkurs98/Vorlesung/grundkursvorlesung/node7.html 16.09.09, 17:55
http://santana.uni-muenster.de/Linguistik/user/steiner/semindex/intro.html Uhrzeit/ Datum: 14:29 Uhr/ 21.10.09
http://de.thefreedictionary.com/DiskursUhrzeit/ Datum: 14:42 Uhr/ 22.10.09
http://woerterbuch.babylon.com/Text Uhrzeit/ Datum: 14:50 Uhr/ 22.10.09

 
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