Nathan der Weise – Gotthold Ephraim Lessing (Kevin Holzapfel)

Gliederung:

1. Vorwort

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe

2.2 Personen

2.3 Sprache und Stil

2.4 Zweck

2.5 Zeit und Einordnung

3. Wertung

1. Vorwort

„Nathan der Weise“ von G. E. Lessing ist ein sehr bekanntes Drama aus der Epoche „Aufklärung“. Ich habe mich mit diesem Werk Lessings auseinandergesetzt und werde folglich den Inhalt wiedergeben und interpretieren.

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe Nathan, ein reicher Jude, ist gerade von einer Reise nach Jerusalem zurückgekehrt. Er erfährt, dass seine Tochter Recha von einem Tempelherrn vor dem Feuer gerettet worden ist. Nathan bewegt den Tempelherrn dazu, seiner Tochter Recha einen Besuch abzustatten und ihren Dank entgegenzunehmen. Der Tempelherr verliebt sich unterdessen in Recha und will sie zur Frau nehmen. Doch Nathan, der einen nahen Verwandten in ihm vermutet, verweigert ihm dies. Als der Tempelherr erfährt, dass Recha gar nicht die Tochter Nathans, sondern ein christlich getauftes Waisenkind ist, wendet er sich an den Patriarchen von Jerusalem. Der will Nathan mit einer Intrige zu Fall bringen, schickt jedoch zu diesem Zweck den Klosterbruder, der vor achtzehn Jahren die elternlose Recha dem Nathan anvertraut hat. Dank der Hinweise des Klosterbruders erkennt Nathan im Tempelherrn Rechas Bruder; Sultan Saladin stellt fest, dass der Tempelherr der Sohn seines Bruders ist. Nathan, der nicht zur Familie gehört, wird von Recha und dem Tempelherrn als Vater im Sinne einer Seelenverwandtschaft anerkannt.

2.2 Personen

Nathan: Er ist ein reicher Jüdischer Kaufmann. Er ist der Adoptivvater, was sich allerdings erst später im Buch heraus stellt, von Recha.

Recha: Sie ist die Schwester des Tempelherrn und die Tochter des Bruders des Sultans. Sie wird vom Tempelherrn zu beginn aus den Flammen von Natahns brennenden Haus gerettet.

Der Tempelherr, Er ist ein Kreutzritter im Tempelorden. Er wurde mit seinen Tempelbrüdern von den Wachen des Sultans gefangen genommen. Er ähnelte dem Bruder des Sultans und wie sich später herrausstellt, ist er dessen Sohn.

Sultan Saladin: Er ist der Herrscher über das Gebiet, in dem sich die Geschichte abspielt.

2.3 Sprache und Stil

Der Text ist in einem sehr altem Deuscth geschrieben, das macht es schwerer den Text flüssig zu verstehen. G.E. Lessing benutzt im Durchschnitt 12,8 Wörter pro Satz. Außerdem hat jedes Wort im Durchschnitt 1,47 Silben.

2.4 Zweck

Ein großes Unterthema dieses Dramas ist der Vergleich der 3 großen Weltreligionen. Lessing greift dieses Thema in einer Szene ganz interessant auf. Er erzählt die so genannte „Ringparabel“. Nathan erzählt dem Sultan Saladin eine Geschichte, in der ein Vater aus einem Ring, 2 weitere für seine 3 Söhne schmieden lässt. Der Vater will sich nicht entschieden welcher Sohn Besitzer dieses einzigen Ringes werden soll und so, dass nächste Oberhaupt der Familie. So lässt sich darauf schließen das alle Weltreligionen im Grunde gleich sind und es keine einzig richtige Religion gibt.

2.5 Zeit und Einordnung

Das Buch Nathan der Weise von Gotthold Ephraim Lessing wurde 1779 veröffentlicht. Das Buch wurde während der Epoche der Aufklärung (1720 – 1785) geschrieben in der man anfing die Bibel kritisch zu lesen.

3. Wertung

Das Drama „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing ist inhaltlich ein sehr interessantes Stück. Doch sprachlich gesehen, ist es sehr schwer zu verstehen. Die altdeutsche Schreibweise erschwert das Lesen entscheidend.

Quellen (Wikipedia, Natahn der Weise, http://de.wikipedia.org/wiki/Nathan_der_Weise, 18.4.2009, 14.30 Uhr)

(teachsam, Nathan der Weise, http://www.teachsam.de/deutsch/d_literatur/d_aut/les/les_dram/les_nathan/les_nathan_0.htm, 18.4.2009, 14:50 Uhr)

 
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