Fabian Pape

Maria Magdalena – Friedrich Hebbel

Gliederung:

1. Vorwort

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe

2.2 Informationen zum Autor

2.3 Personen

2.4 Was will der Autor damit übermitteln

2.5 Sprache und Stil

2.6 Einordnung in die Epoche

3. Eigene Meinung

1.Vorwort:

Maria Magdalena ist ein sehr interessantes Drama, mit dem ich mich auseinandersetzen werde. Ich werde es interpretieren und eine Inhaltsangabe schreiben.

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe:

Die Frau des Tischlermeisters Anton ist gerade genesen und trotzdem macht Anton sich Sorgen um seine Kinder Karl und Klara, weil Karl nicht mit der Meinung seines Vaters übereinstimmt. Klara dagegen hat das Problem, dass sie ein Kind von Leonhard erwartet, den sie nicht liebt sondern nur einmal auf einem Tanzfest mit ihm zusammen war. Er dagegen liebt sie und hält bei dem Vater um ihre Hand an. Dadurch dass sie ein Kind von ihm erwartet heiratet sie ihn. Leonhard aber will sie nur wegen der Mitgift und des Kindes heiraten. Kurz nach der Heirat kommen Gerichtsdiener in Antons Haus und verdächtigen Karl einen Juwelenraub begangen zu haben. Durch die Beschuldigung stirbt die Mutter und Anton macht Karl dafür verantwortlich. Nach der Verhaftung erfährt Leonhard, dass Anton die Mitgift schon vor Jahren verschenkt hat und somit nimmt er den Diebstahl auf sich und löst dadurch die Bindung mit Klara. Klara muss ihrem Vater nun versprechen, dass sie ihn niemals enttäuschen wird, denn das hat der Sohn schon getan, sonst bringe er sich um. Karl verlässt das väterliche Haus, nachdem sich die Verhaftung als Irrtum herausgestellt hat und geht zur See. Der Sekretär, Klaras Jugendliebe, gesteht ihr immer noch seine Liebe, doch als er erfährt, dass sie schon verheiratet war und sogar ein Kind erwartet will er nichts mehr mit ihr zu tun haben, deshalb geht sie wieder zu Leonhard und bittet die Verlobung mit ihr zu erneuern, doch er behandelt sie wie Dreck. Nun geht der Sekretär zu Leonhard, um sich mit ihm zu duellieren. Dabei stirbt Leonhard und der Sekretär kommt schwerverletzt zu Antons Haus, wo Karl Klara bittet Wasser zu holen. Dabei springt Klara in den Brunnen, weil sie keinen Ausweg mehr sieht und hofft, dass ihr Tod als Unfall angesehen wird. Der Sekretär gibt daraufhin Anton die Schuld an dem Tod.

2.2 Informationen zum Autor:

Friedrich Hebbel wurde am 18. März 1813 in Wesselburen (Hollstein) als Sohn eines Maurers geboren. Er trat mit 14 in den Dienst des Kirchspielvogts (= Pfarrbezirksaufseher) ein, wo er sich vom Laufburschen bis zum Schreiber hinaufdiente. Er bildete sich mit Hilfe der Schneiderin Elise Lensing und durch zähes Selbststudium fort 1835 zog er nach Hamburg, wo er seine Schulkenntnisse so weit verbesserte, daß er Jura und Geschichte in Heidelberg studieren konnte. Er faßte aber den Entschluß, sich ganz der Literatur zuzuwenden, und brach das Studium nach einem Semester ab. In München schrieb er seine ersten dramatischen Arbeiten. 1843 verließ er Hamburg mit einem Reisestipendium und kam so nach Rom, Paris und Wien, wo er in der Burgschauspielerin Christine Enghaus eine Lebensgefährtin findet. Am 13. Dezember 1863 stirbt Friedrich Hebbel in Wien. Als großer deutscher Dramatiker erhielt er kurz vor seinem Tode den Schillerpreis für seine „Nibelungen“- Triologie. Friedrich Hebbel bewahrte den strengen Stil der Tragödie, welche viele Züge des modernen Theaters aufwies. Er schrieb über die Tragik ohne Versöhnung, den Untergang der Helden und stimmungsschwere Gedichte, jedoch auch Komödien und Dramen.

2.3 Personen:

Anton: Ist Tischlermeister und der Herr im Haus. Alles was er sagt muss gemacht werden. Er verlangt Gehorsam von den Kindern. Die Meinung der Gesellschaft ist wichtiger als seine Familie. Er hatte selbst ein schlechte Kindheit.

Antons Frau: ist sehr religiös, schwer krank und glaubt deshalb, dass sie bald stirbt

Klara: Ist Antons Tochter und die Hauptperson. Sie hat das Problem, dass sie abhängig von Leonhard ist, wegen dem Kind und von ihrem Vater wegen der Ehre der Familie. Um keinem zu schaden opfert sie sich, indem sie sich umbringt

Karl: Antons Sohn ist Vertreter, aber kann nicht mit Geld umgehen

Leonhard: Ist der Verlobte Klaras und nur auf Geld aus, deshalb hat er ihr ein Kind gemacht, um sie zu fangen und als er erfährt, dass die Mitgift schon verschenkt ist verlässt er sie und das Kind ist ihm egal.

Sekretär: Ist Klaras Jugendliebe und liebt sie auch immer noch, doch er heiratet sie nicht, da sie schon ein Kind hat. Er opfert sich für Klara um die Ehre ihrer Familie zu retten, weil er das Beste für sie will.

2.4 Was will der Autor damit übermitteln:

Friedrich Hebbel möchte mit dem Stück erklären, dass es zu der Zeit 1843, als das Drama entstanden ist nicht leicht war, die Ehre zu erhalten und wie wichtig das Ansehen in der Gesellschaft ist. Dies kann schnell zu Grunde gehen, wenn man wie im Buch schon mal verheiratet war und noch dazu ein Kind erwartet welches unehelich ist. Schon will Niemand mehr etwas mit der Familie zu tun haben, geschweige denn sie heiraten und zu der Zeit war eine Frau ohne Mann nichts „wert“.

2.5 Sprache und Stil:

Das Drama ist spannend geschrieben. Die Verständlichkeit des Textes ist leicht mit ein paar Ausnahmen, denn manchmal wird ein „alter“ Wortschatz benutzt, den man heute nicht mehr so einfach versteht. Er benutzt auch viele Metaphern und andere Stilmittel, um seinen Text zu gestalten.

2.6 Einordnung in die Epoche:

Das Werk gehört in die Epoche Realismus, Naturalismus, da es 1843 entstanden ist.

3. Eigene Meinung:

Ich finde das Werk sehr interessant, da eine Fall dargestellt wird, der zu der Zeit sehr häufig eingetroffen ist und so können auch junge Leute sehen wie damals gelebt wurde. Das einzig verwirrende an dem Werk ist, dass es den Namen Maria Magdalena trägt, um es besser zu verkaufen, denn um Maria Magdalena geht es nicht in einem Satz.

 
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