Titel: Kleider machen Leute

Autor/in: Gottfried Keller

Epoche: Realismus; Naturalismus Verlag: Reclam ISBN 3-15-007470-3 Preis: 1,60

Gliederung

1. Einleitung
1.1 Vorwort
1.2 Personen
1.3 Inhaltsangabe
2. Hauptteil
2.1 Interpretation
2.2 Verbindung zum Realismus; Naturalismus
2.2 Sprache
2.2.1 Wortartenverteilung
2.2.2 Wortschatz
2.2.3 Durchschnittliche Silbenzahl

1.Einleitung

1.1 Vorwort

Nach der Bearbeitung der Novelle „Kleider machen“ Leute von Gottfried Keller, werde ich nun erst den inhalt zusammenfassen und anschleißend interpretieren

1.2 Personen

Strapinski, Schneidergeselle Nettchen, Tochter des Amtsrates Melchior Böhni, Buchhalter Wirt Amtsrat Goldacher und Seldwyler

1.3 Inhaltsangabe

Nach dem Wenzel Strapinki seine arbeit verliert wandert er an einem kalten regnerischen Tag von Seldwyla nach Goldach wo er sich arbeit verspricht. Er besitzt nichts weiter als seine Kleidung welche ihn jedoch sehr edel aussehen lässt. Ein vorbei fahrender Kutscher hat mitleid mit dem armen Schneider und läst ihn mit in der kutsche eines reichen Grafen fahren. In Goldach angekommen steigt Strapinski aus ohne sich beim Kutscher zu bedanken. Worauf der Kutscher sich den scherz erlaubt den Bewohnern von Goldach zu sagen das dies Strapinski ein Graf aus Polen ist. Alle Bewohner halten Strapinski nun für einen Wohlhabenden Grafen. Strapinski würde nun am liebsten gehen doch weil er sehr großen Hunger hat entscheidet er sich dafür noch ein wenig dort zu bleiben. Im Wirtshaus wird für Strapinski nur das Beste aufgetischt. Nach einiger zeit gewannen die anderen Gäste des Wirtshauses, reiche Goldacher, Vertrauen in Strapinski. Als sie über Pferde sprachen konnte Strapinski seine Erfahrungen mit Pferden die er als Husar gemacht hatte gut ausspielen so dass alle glaubten das er wirklich ein Graf ist. Nur der Buchhalter Melchior Böhni hatte noch Zweifel an ihm. Der Amtsrat jedoch lud den angeblichen Grafen zu einem Wagenausflug auf seinen benachbarten Landsitz ein. Dort traf der Schneider zum ersten mal die hübsche Tochter des Amtsrates Nettchen. Im weiteren Verlauf gewinnt Strapinski Goldmünzen beim karten spiel. Weil ihn aber die aufgedrängte Rolle als Grafen imm mehr sorgen bereitet versucht er heimlich zu fliehen. Bevor es jedoch zu einer Flucht kommt wird er von Nettchen und dem Amtsrat zum Abendessen eingeladen. Wegen seinen immer größer werdenden Gefühlen zu Nettchen nimmt er diese Einladung an. Mit einem großen Gewinn in der Lotterie festigt der arme Schneider seine Stellung bei den Goldachern. Und nachdem sich nun auch Nettchen in den angeblichen Grafen verliebt hat sieht er keinen Ausweg mehr und gibt seine Verlobung mit Nettchen bekannt. Während dieser Zeit stellte Melchior Böhni Nachforschungen über Strapinski an da er die Hochzeit verhindern will und selbst Nettchen irgendwann einmal Heiraten möchte. Nach langer Suche findet er des Schneiders ehemaligen Meister in Seldwyla. Darauf hin lädt er die Seldwyla zu der Verlobung ein um Strapinski vor allen bloß zu stellen. Nach der peinlichen Entlarvung des Schneiders läuft Wenzel Strapinski ohne Reaktion weg. Nach dem sich Nettchen nach diesem schock wieder gesammelt hat sucht diese in gegen den Erwartungen von Melchior Böhni den armen Schneider. Am Straßenrand findet sie ihren Verlobten halb erfrorenen schließlich und bringt ihn zu einem nahe gelegenen Bauernhof wo ihr Verlobter langsam wieder zu sich kommt. Strapinski erzählt nun seiner Verlobten die Wahrheit worauf sie sich fest entschlossen fühlt ihn zu heiraten. Der Amtsrat ist jedoch erst dagegen das die beiden heiraten. Allerdings kann ich ein Anwalt den Nettchen organisiert hat davon überzeugen das sich Strapinski nicht strafbar gemacht hat da er ihm die rolle des Grafen aufgelegt wurde. So heirateten beide in Seldwyla und lebten dort gut mit ihren zwölf Kindern weil Strapinski seinen eigenen Schneiderladen aufmachte.

2. Hauptteil

2.1 Interpretation In diesem Buch wird dargestelt wie ein armer Schneider der anfangs nicht vom Glück gesegnet ist Unverschuldet ohne Arbeit und Lohn, gerät er in die Gefahr zu den besitz und heimatlosen Menschen zu gehören die nichts mehr zu verlieren haben. Sein gepflegtes Äußeres und seine edlen und teuren Kleider lassen jedoch nicht ahnen dass er ein solch armer Schneider ist. Ganz im Gegenteil. Die Leute fällen ein voreiliges Urteil nur nach seinem Äußeren. So kommt Strapinski unfreiwillig freiwillig in der sozialen Hierarchie ganz nach oben, wo er nicht hin gehört. Erst durch seine Entlarvung wird ihm gezeigt wo sein Platz ist. Alle Leute die zu vor nett zu ihm waren weil sie dachte das er ein Graf sei wenden sich nun von ihm ab. Nettchen dagegen ist die positive und rettende Kraft, die den Schneider vor dem Untergang bewahrt. Nit ihrer hilfe und der des Anwaltes kann sie ihren Vater überzeugen das nicht Srapinski der schuldige ist sondern die anderen. Den der Schneider hat sich nicht zum Grafen gemacht sondern die Goldacher haben ihn zum Grafen gemacht. Gottfried Keller will damit höchst wahrscheinlich auf den Misstand aufmerksam machen dass man schnell allein durch sein Äußeres von Anderen übereilt in eine Ecke eingeordnet. Und aus der man meist auch nicht so einfach fliehen kann.

2.2 Sprache

2.2.1 Wortartenverteilung

Eine Stichprobe von 100 Wörtern Wortartenverteilung: Adjektive: 12 Adverbien: 5 Artikel:8 Nomen:19 Numerale:4 Pronomen: 5 Präpositionen: 11 Konjunktionen: 15 Verben:21

2.2.2 Wortschatz

Von 100 Wörtern sind 83 verschieden Wörter

2.2.3 Durchschnittliche Silbenzahl

Durchschnittliche Silbenzahl: 170/100= 1,7



______________________________________________________________________________________________________________ verfasst von Felix Günther

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