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Judenverfolgung


Gruppenmitglieder: Felix G., Philipp H., Kevin H., Patrick R. Fabian P., Sebastian F., Jens B.,

Thema: Judenverfolgung

Text

Liebe Zuhörer es ist 16:40 mein Name ist Fabian Pape und ihr hört grad live das 24 web radio, den einzigen Kultursender rund um die Uhr. Ich möchte sie herzlich willkommen heißen zu unsrer Reportage rund um die Judenverfolgung während der Zeit von 1933 bis 1945. Zuerst werde ich ihnen über den Judenhass erzählen. Danach werde ich auf die Verantwortung des Staates gegenüber den Juden in Bezug auf die Entschädigungen eingehen. Dazu werde ich ein Beispiel nennen. Als aktuelles Beispiel werde ich ihnen das jüdische Museum in Berlin versuchen näher zu bringen.

Die Juden waren schon vor 1933 in der Gesellschaft nicht sonderlich angesehen. Im Laufe der Geschichte wurden sie als Sündenbock für vielerlei Dinge genommen. Dies spitzte sich während der NS-Zeit zuhnemend zu. In den Jahren des Dritten Reiches erreichte die Judenverfolgung den absoluten Höhepunkt. Ein Drittel aller damals lebenden Juden fielen dem NS-Regime im Holocaust zum Opfer. Auch nach dem 2. Weltkrieg blieben die Juden, durch den nach wie vor herrschenden Antisemitismus, vielfach Verfolgungen ausgesetzt.

Während der Zeit von 1933 bis 1945, bei der Judenverfolgung der Nazis, wurden circa 6.Millionen Juden getötet.Von der halben Million im Deutschen Reich lebenden Juden kamen ca. 170.000 um. Die meisten getöteten Juden allerdings kamen aus Polen, Dies waren rund 3.Millionen.

Nun gehen wir auf die Entschädigungszahlungen für die Zwangsarbeiter ein. Zur so genannten Wiedergutmachung nationalsozioalistischer Verbrechen zahlte die Bundesrepublick Deutschland nach dem 2. Weltkrieg Entschädigungen. Dies geschah aufgrund von Wiedergutmachungsverträgen mit osteuropäischen Staaten. Die Gesamtsumme betrug ca. 102 Milliaden DM. Den 10 – 14 Millionen. Den jüdischen Zwangsarbeitern kamen diese Leistungen jedoch nur in geringen Umpfang zugute. Denn entweder wurden sie von vornherein von den Geldern ausgeschlossen oder sie bekamen sie nur teilweise.

Seit 1998 wurden in den USA zahlreiche Sammelklagen gegen deutsche Firmen eingereicht, die Zwangsarbeiter beschäftigt hatten. Dadurch erhöhte sich der Druck auf deutsche Firmen. Ein Jahr später gründeten zwölf führende Unternehmen ein Fond. Dem schlossen sich darauf weitere Firmen an. Seit dem Jahr 2000 verwaltert die Stiftung „Erinnerung, Verantwotung und Zukunft“ diese Gelder. Der Entschädigungsfond verfügt über 10 milliarden DM, aufgebracht je zur Hälfte vom Bund und der deutschen Wirtschaft. In der Regel bekamen jüdische Zwangsarbeiter 5 000 DM Entschädigsgeld. Bei Fällen von Sklavenarbeit konnten es bis zu 15000 DM sein.

Ein weiteres Beipiel der Entschädigung von Juden ist das Kaufhaus der Familie Wertheim. Während der so genannten „Reichskristallnacht“ wurde die Familie vom Staat enteignet. Das Kaufhaus ging an den Großkonzern Karstadt. Im Jahr 2005 verlangte eine Nachfahrin der Famile Wertenheim eine Endschädigung. Nach gerichtlichen Verhandlungen, die sich über zwei Jahre hinzogen bekam sie dann wenige Millionen Euro. Dies ist allerdings nur ein sehr geringer Teil, denn der Besitz ist Milliarden wert.

Berricht über das Jüdisches Museum Berlin Um sich der Verantwortung in gewisser Weise zu stellen, wurde in dem jüdischen Museum ein Garten des Exils gebaut. Dieser besteht aus 49 Säulen, die auf einem 10% geneigtem Boden stehen. Auch der Rest des Gebäudes hat Gefälle und es gibt im gesammten Baukomplex keinen Rechten Winkel. Außerdem befindet sich in dem jüdischen Museum ein großer, dunkeler Raum, der sogenannte Holocausturm. Durch diese Bauwerke will der Architekt Daniel Libeskind Verwirung und Bedrückung erzeugen. Dies soll den Besuchern zeigen, wie sich die Juden gefühlt haben, als ihnen durch die Verfolgung alles genommen wurde.

Ich hoffe wir konnten ihnen das Thema etwas näher bringen. Nun wünsche ich Ihnen viel Spass mit dem nächsten Lied. Es ist 16:50 Uhr Ihr Fabian de Pape.

made by Felix G. u. Philipp H. ©

 
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