Der Hauptmann von Köpenick – Carl Zuckmayer (Kevin Holzapfel)

Gliederung

1.Vorwort

2.Haupteil

2.1 Inhaltsangabe

2.2 Personen

2.3 Sprache und Stil

2.4 Zweck

2.5 Zeit und Einordnung

3.Wertung

1. Vorwort

„Der Hauptmann von Köpenick“ von Carl Zuckmayer ist ein sehr bekanntes, schon oft verfilmtes Drama. Ich habe mich nun mit diesem Theaterstück auseinandergesetzt und möchte nun den Inhalt wiedergeben und interpretieren.

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe

Die Geschichte vom Hauptmann von Köpenick spielt in der Zeit um 1900. In dem Stück geht es darum, dass der aus dem Gefängnis entlassene Wilhelm Voigt sich einen Pass erstellen lassen will. Aber diesen Pass bekommt er nur, wenn er eine Arbeitsstelle gefunden hat. Doch die Arbeitgeber sagen ihm, dass er erst die Arbeitsstelle bekommt, wenn er sich einen Pass ausstellen lassen hat. Das bringt ihn auf die Idee in eine Polizeistelle einzubrechen und sich selber einen Pass auszustellen. Zu seinem Pech wird er aber dabei erwischt und kommt für 10 Jahre ins Gefängnis. Als er nach 10 Jahren aus dem Gefängnis entlassen wird, kauft er sich in einem Kleiderladen eine Uniform. Nun war er der „Hauptmann von Köpenick“. Damals war es so, jeder musste den Befehlen des Hauptmanns Folge leisten. So machte er sich mit zwei echten Beamten und einem echten Dienstmann auf den Weg in das Büro des Bürgermeisters. Dort ließ er diesen festnehmen und nahm 4000 Mark aus der Kasse mit. Doch dies war alles nur ein Vorwand, sich erneut einen Pass auszustellen. Zu seinem Pech hatte er vergessen, dass in diesem Amtsbüro keine Pässe ausgestellt werden. Am Ende stellt er sich der Polizei und erzählt ihnen, dass er diesen ganzen Aufwand nicht wegen des Geldes betrieben hat.

2.2 Personen

Wilhelm Voigt: Er spielt die Hauptrolle in dem Buch. Aufgrund eines Gefängnisaufenthalts erlangt er viel Wissen über das Militär.

Bürgermeister Obermüller: Ist am Anfang noch der Bürgermeister und wird später zum Hauptmann ernannt.

Adolf Wormser: Er ist ein Besitzer eines Unifomladens

Wabschke: Ist der Zuschneider im Laden von Adolf Wormser

Hauptmann von Schlettow: Ist am Anfang des Stückes noch Hauptmann wir dann aber wegen einer Auseinandersetzung gezwungen sein Amt niederzulegen. Seine ganze Interesse ist dem Militär gewidmet.

2.3 Sprache und Stil

Das ganze Drama ist im berlinerischen Akzent geschrieben. Was das dazu führt, dass das Stück eine humoristische Note erlangt. Carl Zuckmayer gebraucht 12,67 Wörter pro Satz. Die Silbenzahl beträgt 1.65 Silben. Zuckmayer gebraucht Pronomen, Nomen, Adjektive, Artikel, Verben, Konjunktionen und Adverbien.

2.4 Zweck

Wie im Märchen bahnt sich im Stück schlussendlich das Gute seine Bahn. Zuckmayer geht auch auf die sozialen Problemen ein, doch versucht er ihnen durch ein gutes Ende und der märchenhaften Form die Ernsthaftigkeit zu nehmen. So bekommt das Stück wie schon erwähnt seine humoristische Handlung.

2.5 Zeit und Einordnung

Dieses “Deutsche Märchen“ erschien zum ersten Mal 1931. Es ist heute eines der bekanntesten Stücke Zuckmayers. Die Verfilmung, mit Heinz Rühmann, ist viele bekannt. Das Drama spielt in der Epoche „Neue Sachlichkeit“ (1925-1930), welche die sozialen Probleme der Menschen zum Thema hatte.

3.Wertung

Das Drama „Der Hauptmann von Köpenick“ von Carl Zuckmayer ist ein sehr interessantes Stück. Durch die Situation, dass Wilhelm Voigt seinen Pass nicht ausgestellt bekommt, wird das Drama sehr humorvoll. Das Stück lässt sich, abgesehen von dem Dialekt, gut lesen.

Quellen: (Wikipedia, Der Haputmann von Köpenick, http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptmann_von_K%C3%B6penick, 17.4.2009, 16:40 Uhr) (Dieter Wunderlich, Carl Zuckmayer: Der Hauptmann von Köpenick, http://www.dieterwunderlich.de/Zuckmayer_hauptmann_koepenick.htm, 17.4.2009, 17.05 Uhr)

 
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