Referat über das Leineschloss und dessen Umbau von Ira – Marie Belkner,Fabian Pape und Kevin Holzapfel

Gliederung

1.Einleitung

1.1 Vorwort

1.2 Das Leineschloss

2. Hauptteil

2.1 Das Gebäude – Leineschloss

2.1.1 Geschichte

2.1.2 Baustil vom Gebäude

2.1.3 Umbau

2.2 Kommentare von Politikern zum Thema: „Umbau des Leineschlosses.“

2.2.1 Eigene Meinungen

2.2.2 Veränderungen

3. Zusammenfassung

1. Einleitung

1.1 Vorwort

Durch ein interessantes Thema, dass wir während unseres Ausflugs zum niedersächsischen Landtag in Hannover aufgegriffen haben, werden wir ihnen im folgenden Referat die Geschichte und den geplanten Umbau mit Meinungen der Politiker näher bringen.

1.2 Das Leineschloss

Das Leineschloss Hannover ist eine prunkvolle Schlossanlage in der niedersächsischen Hauptstadt Hannover. Im Jahre 1637 wurde das Schloss als Fachwerkbau an der Leine erbaut. Mit einer interessanten Geschichte, die durch Erweiterungen, Umbauten und Zerstörungen des Schlosses ausgeschmückt wird, wurde das Schloss nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Als erstes war es die frühere Residenz der Könige von Hannover. Nach der Zerstörung durch einen Luftangriff im zweiten Weltkrieg wurde es 1957-1962 zur Aufnahme des Landtags wieder aufgebaut. Seit 1962 hat der Niedersächsische Landtag seinen Sitz in dem klassizistischen Bau. Auch das Restaurant im Leineschloss ist bereits seit mehreren Jahrzehnten in dem Gebäude integriert.

2. Hauptteil

2.1 Das Gebäude – Leineschloss

2.1.1 Geschichte

Die Geschichte des prunkvollen Bau des Leineschlosses in Hannover beginnt um 1300 gegründetes Kloster, das innerhalb der Stadtmauern direkt an der Leine entstand. Der erste Betreiber des Schlosses war Herzog Georg von Braunschweig und Lüneburg-Calenberg, der den Bau 1637 auf der Grundlage des Klosters befahl, doch es reichte ihm nur für einen Fachwerkbau auf Grund der schlechten Lage im Dreißigjährigen Krieg. Die Kirche wurde nach Bauende 1642 als Schlosskirche eingeweiht und blieb als einzige bei dem großen Umbau zum Schloss übrig. Ab 1656 erfolgt durch einen Befehl des Herzogs der Bau einer Fürstengruft, eines Kapuzinerklosters im Leineschloss und auch ein prunkvollere Ausgestaltung der inneren Räumlichkeiten. 1680 wurde durch den Kurfürsten Ernst August ein Kloster jedoch aufgelöst. Durch einen unpassenden Standpunkt des Gebäudes ließ Ernst August die Bürgerhäuser auf der anderen Seite des Schlosses abreisen. Bis 1689 entstanden somit auf dem Schlossgelände ein Kloster, ein Hoftheater und ein Opernhaus, das alles nur aus Holz gebaut wurde. 1698 ließ der Kurfürst Georg Ludwig, der seine eigentliche Hautresidenz in London hatte, die Innenräume erneut prächtig ausgestalten. 1741 brannte der nordwestliche Kammerflügel aus und wurde Jahre später jedoch wieder aufgebaut. Im Laufe der Jahre wurde das Leineschloss zu einem großen, aber leider architektonische eher uneinheitlichen Gebäudekomplex. Mit der Besetzung und Plünderung durch französische Truppen im Jahre 1803 verwahrloste das Schloss. Die Besatzer schenkten es der Stadt Hannover mit der Auflage eine Kaserne für 3000 Soldaten zubauen. Erst am Ende der napoleonischen Herrschaft endete auch die militärische Nutzung. 1814/15 wurde erstmals der Begriff „Landtag“ und das Leineschloss zusammen aufgefasst, aber 1837 löste der König Ernst August von Hannover diesen ersten und zaghaften Ansatz der Demokratie in Form von einer Ständeversammlung auf. 1856 verzichtete König Georg V. auf einen weiteren Ausbau des Schlosses und errichtete stattdessen das Welfenschloss, in dem heute die Universität Hannovers ihren Sitz hat. 1862 wurde das Leineschloss erneut zu einer Heimstatt parlamentarischer Gremien, die eine neue Ständeversammlung entwickelten. Ab 1871 wohnten die deutschen Kaiser im Leineschloss, wenn sie die Provinzhauptstadt besuchten. 1921 wurde das Gebäude für 100 Jahre an die Stadt Hannover verliehen um kostenlose Nutzung darin zu führen. 1936 wurde von den Nationalsozialisten einer Heeresgedenkstätte im Schloss errichtet und sie missbrauchten das Schloss zur ideologischen Kriegsvorbereitungen. Im Zweiten Weltkrieg brannte das Schloss durch einen alliierten Luftangriff bis auf die Außenmauern herunter. Mit einem Beschluss der 1949 durchgesetzt wurde, machte der Rat der Stadt Hannover freie Bahn für eine Unterbringung des Landtags an historischer Stätte. Die Ruine wurde ab 1957 wieder aufgebaut und im Jahre 1962 übernahm der Niedersächsische Landtag das historische Gemäuer.

2.1.2 Baustil vom Gebäude

Wie der Name des klassizistischen Bau schon erwähnt, liegt das Schloss an der Leine, aber nicht nur der Name sagt etwas über den Bau, sondern auch die vielen Umbauten, die auch viele Baustile in das Gebäude mit einbrachten. Als Erstes war es ein zweckmäßiger Fachwerkbau der auf die Grundmauern eines Minoritenklosters um 1300 errichtet wurde. Bis 1689 entstanden aus dem Schlossgebäude ein Kloster, ein Hoftheater und ein Opernhaus, das alles aus Holz gebaut wurde, aber trotzdem eins der prächtigsten in ganzem Europa war. 1816 begann ein weiterer Umbau der durch den Hofbauverwalter Georg Ludwig Friedrich Laves, ein später bedeutender Architekt des Klassizismus war. Durch ihn wurde der Protikus an der Leinestraße und dem Windergarten am Leineufer geprägt. 1957-62 wurde das Gebäude an der Leine nach den Plänen des Architekten Dieter Oesterlen wieder aufgebaut und für den Landtag umgebaut. An der Stelle des bis 1854 Opernhauses entstand der Plenarsaal. Doch an die alte Schönheit, mit der es um 1300 entstand, kam kein Neuaufbau heran.

2.1.3 Umbau

Die Pläne für einen Neubau des Niedersächsischen Landtags konkretisieren sich. Die Baukommission des Parlaments hat sich für den Abriss des bisherigen zentralen Gebäudes an der Leine in Hannover ausgesprochen. Bis 2012 soll auf dem Platz der Göttinger Sieben ein Neubau für rund 45 Millionen Euro entstehen. Für die konkrete Ausgestaltung soll nun ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden. Das marode Parlamentsgebäude sei im bundesweiten Vergleich längst nicht mehr zeitgemäß, sagte Hermann Dinkla. Der Bau habe das Parlament von der Außenwelt abgeschottet. Die nun gewählte Variante für den Neubau sei mit geschätzten rund 45 Millionen Euro Kosten eine der günstigeren von mehreren in Betracht gezogenen Varianten. Auch neue Energiekonzepte sollen in die Planungen einfließen. Kritik an der Entscheidung für den Abriss des Plenarsaals kam von den Landtags-Grünen. Sie sind der Meinung, man könne eine billigere Variante des Umbaus wählen. Ferner sei ein Neubau “auch denkmalpflegerisch nicht zeitgemäß”. Das Gebäude sollte bereits vor Jahren modernisiert werden. Die neue CDU/FDP-Landesregierung hatte das Vorhaben aber nach ihrem Amtsantritt 2003 aus Kostengründen zurückgestellt. Während der Bauzeit werden die Abgeordneten ihre Sitzungen in eine frühere Zweigstelle des Landesmuseums an der Marktkirche verlegen. Da diese Immobilie dem Land gehört, entstünden dadurch kaum weitere Kosten.

2.2 Kommentare von Politikern zum Thema: „Umbau des Leineschlosses.“

2.2.1 Eigene Meinungen

Ursula Helmhold:

„Ein Umbau könne erheblich billiger sein.“

*Dies ist die stellvertretende Meinung der Partei Bündnis `90 die Grünen.

Hermann Dinkla:

„Es wird im Moment im Gebäude sehr viel Energie verschwendet, deshalb wird es ein neues energetisch Heizungskonzept geben.“

„Das Land muss eine Vorbildfunktion mit seinen eigenen Gebäuden wahrnehmen.“

„Ich bin der Meinung, dass alle entscheiden sollten, nicht nur ich alleine. Sonst bin ich der Häuptling ohne Indianer, denn ich könnte es selbst entscheiden.“

„ Das Gebäude muss vom Dach bis in den Keller neu saniert werden.“

„Brandenburg plant ein Umbau im Wert von 110 Millionen Euro, wir dagegen liegen bei ca. 45 Million Euro.“

„Die Öffentlichkeit kann sich an den Ideen der Architekten beteiligen.“

„Wenn man in einem alten Haus saniert, kann es immer böse Überraschungen geben.“

„Es geht nur um den Plenarsaal, der Rest bleibt wie er ist.“

2.2.2 Veränderungen

Hermann Dinkla:

„Wir wollen eine für Niedersachsen wirtschaftlich akzeptable Umbaulösung finden.“

„Es sollen bessere Arbeitsbedingungen für die Abgeordneten und eine bessere Atmosphäre für die Besucher entstehen.“

„Der Umbau soll sehr denkmalgerecht werden und es kommen neue Fenster rein.“

3. Zusammenfassung

Das Leineschloss ist ein traditioneller Gebäudekomplex, indem aktuell der niedersächsische Landtag sitzt. Im nächsten Jahr soll er saniert werden und deshalb laufen im Moment viele Diskussionen zu diesem Thema. Dieses Jahr im Herbst soll das Konzept für den Bau ausgearbeitet sein.

Quellen:

(NDR, Landtag: Neubau für 45 Millionen Euro geplant, http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/landtag166.html, 20.04.2009, 14:30 Uhr)

(Wikipedia, Leineschloss, http://de.wikipedia.org/wiki/Leineschloss, 20.04.2009, 14:47 Uhr)

(Landtag Niedersachsen, Die Geschichte des Parlamentsgebäudes, http://www.landtag-niedersachsen.de/Landtagsarbeit/01_geschichte_parlament/geschichte_parlament_start.htm, 22.04.2009, 15:46 Uhr)

(Stadthistorie Hannover, Leineschloss, http://www.stadthistorie.info/vergleich/zentrum/leineschloss/index.htm, 23.04.2009, 14:50 Uhr)

 
bbs/fgt11_a/geschichte_umbau_leineschloss_3.txt · Zuletzt geändert: 2009/04/27 18:40 von 84.132.223.189
 
Recent changes RSS feed Creative Commons License Donate Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki