Gliederung:

1. Vorwort

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe

2.2 Sprache und Stil

2.3 Was will der Autor damit übermitteln

2.4 Einordnung in die Epoche

3. Eigene Meinung

1.Vorwort:

In meiner Interpretation befasse ich mich mit dem sehr bekannten Buch “Das Parfum” von Patrik Süskind.

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe:

Das Buch handelt von Jean-Baptiste Grenouille, der am 17. Juli 1738 in Paris geboren wird. Seine Mutter, eine Fischerin, hat keine Gefühle für ihren Sohn und will ihn loswerden, der Versuch scheitert jedoch und sie wird hingerichtet. Grenouille hat schon von Geburt an einen hoch entwickelten Geruchsinn. Er kommt in die Obhut von Ammen, welche ihn jedoch alle nach wenigen Wochen oder Tagen wieder weggeben, weil er ein sehr gieriges Kind ist. Die letzte Amme, Jeanne Bussie, bringt ihn, aufgrund der Annahme er sei vom Teufel besessen zu Pater Terrier, da er keinen Eigengeruch besitzt, jedoch wird er von diesem auch bald weiter in ein Kinderheim zu Madame Gaillard, einer gefühlslosen Dame, die nicht mehr fähig ist, etwas zu riechen, gebracht.Ihr fällt an ihm nur seine Hässlichkeit und körperliche Resistenz auf, da er schwere Unfälle und Krankheiten, auch Mordanschläge überlebt. Er entwickelt einen sehr guten Geruchssinn, welcher es ihm ermöglicht z.B. Stunden vorher zu riechen, wer zu Besuch kommen wird. Mit acht Jahren beginnt Jean-Baptiste eine Lehre bei einem Gerber. An freien Tagen beschäftigt er sich damit Paris geruchlich zu erfassen, wobei er eines Tages einen besonders feinen Duft wahrnimmt, welcher von einem Mädchen ausgeht, welches er anschließend tötet um sie vollkommen “zu riechen”. Danach beginnt er, die gesammelten Düfte sytematisch zu ordnen und Geruchskombinationen zu entwerfen. Daduch bekommt er ein Ziel, er möchte Schöpfer der Düfte werden. Er schafft es bei Baldini, einem berühmten Pariser Parfumer Fuß zu fassen, welcher ihn wegen seiner Begabung ausnutzt und dadurch zu großem Reichtum kommt. Als Grenouille jedoch erkennt, dass man durch Destillation nur manchen den Duft von manchen Stoffen bekommt, wird er krank, sein Zustand bessert sich allerdings wieder, als er von Baldini einen Gesellenbrief erhält und die Info, dass es noch andere Methoden gibt um Stoffen ihren Duft oder wie Grenoiuille es sieht, ihrer Seele zu berauben. Grenouille verlässt Baldini und als er Paris verlässt, stirbt Baldini durch eine Überschwemmung. Er macht sich auf den Weg nach Grasse, wobei er zunehmend nervös wird, da er den Gestank der anderen Menschen um ihn herum nicht aushält und flüchtet auf einen Vulkan in eine Höhle. Er erträumt sich Millionen von Gerüchen und Geruchskombinationen und lebt dort glücklich bis er zu der Erkenntnis kommt, das er selbst keinen Geruch hat. Er verläßt seine Höhle, und gelangt zu Marquise de la Thaillade, welcher ihn als lebenden Beweis für die von ihm entwickelte Theorie vom „Fluidum letale“ betrachtet, und gliedert den verwilderten Grenouille darauf wieder in die Gesellschaft ein. Er entwickelt aus verschiedenen Zutaten einen Menschengeruch, wodurch er zum ersten mal von den anderen Menschen als ihresgleichen akzeptiert wird. Darauf fasst er den Entschluß, die anderen Menschen zu beherrschen und sie durch ein Parfum dazu zu bringen, ihn zu lieben und zieht weiter nach Grasse. Dort riecht er wieder einen einmaligen Geruch, welcher auch wieder von einem Mädchen ausgeht, doch dieses mal tötet er sie nicht sondern wartet 2 Jahre lang, bis sich der Geruch des Mädchens vollständig entwickelt hat. Zwischenzeitlich erlernt er die Enfleurage und ist nun im Stande, sich alle Düfte anzueignen. Aus Angst den Duft des Mädchens zu verlieren, wenn das daraus hergestellte Parfum verbraucht ist, entschließt sich Grenouille, den Duft als Edelstein in ein Duftdiadem einzubauen, dessen Basis 24 Mädchen liefern sollen, welche er in der darauffolgenden Zeit tötet um sich ihre Düfte anzueignen. Auf Grund der Morde entsteht eine große Unruhe und Antoine Richis, der Vater eines der Mädchen durchschaut das System der Morde und flieht mit seiner Tochter aufs Land, wird jedoch von Grenouille verfolgt. Grenouille ermordet das Mädchen in einem Gasthaus und nimmt ihren Duft ansich. Auf Grund polizeilicher Ermittlungen wird Grenouille verhaftet, und seine Hinrichtung vorbereitet. Als er jedoch am Tag der Hinrichtung vor die Menschenmassen tritt, mit dem Duft seines entwickelten Parfums, glaubt niemand mehr dass er der Mörder ist und alle Menschen lieben ihn, was er aber nicht genießen kann, da er sich vor den Menschen ekelt und sie hasst und deshalb von ihnen erwartet, dass sie ihn auch hassen. Zu guter Letzt bittet ihn noch der Vater des Mädchens, Antoine Richis, ihn adoptieren zu dürfen, worauf Jean-Baptiste in Ohnmacht fällt. Er kehrt zurück nach Paris, wo er sich, übergossen mit seinem Parfum, in die Mitte einer Gruppe aus Mördern und Dieben stellt, welche sich darauf auf ihn stürzen, in 30 Stücke zerhacken und ihn auffressen. Er wurde sozusagen durch sein Parfum aus Liebe von den Mördern aufgefressen.

2.2 Was will der Autor damit übermitteln:

Ich denke Patrik Süskind will mit seinem Werk darauf anspielen, dass es Menschen gibt, die einfach von Geburt an von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, da sie einfach anders sind als alles anderen, obwohl sie selber eigentlich garnichts dafür können. Heutzutage ist es immer noch oft so, dass wir einen Menschen nach dem ersten Eindruck beurteilen, ob wir ihn mögen oder nicht, obwohl wir ihn eigentlich garnicht kennen und nichts über ihn wissen. Süsskind hat das in seinem Buch durch die Einbindung der Geruchswelt und einer spannenden Story sehr gut dargelegt

2.3 Sprache und Stil:

In dem Roman beschreibt Süskind einfach alles und jeden mit senem individuellen Geruch, wozu er immer Vergleiche heranzieht. Er verwendet viele Aufzählungen, welche teilweise meiner Meinung nach schon etwas zu lang sind. Außerdem wiederholt er sehr oft Wöter, beispielsweise das Wort “stinken” welches im ersten Kapitel mehr als 10 mal zu finden ist. Er verwendet teils eine etwas gehobene Sprache.

2.4 Einordnung in die Epoche:

Der Roman ist in die Neuzeit einzuordnen, da es 1985 erschienen ist.

3. Eigene Meinung:

Meiner Meinung nach ist “Das Parfum” ein sehr interessantes Buch, da Patrik Süskind einen sehr eigenen Schreibstil besitzt und es auch relativ verständlich geschrieben ist.

 
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