Hausarbeit zu dem Thema : „Elektroschrott“

von : Marcus Schierle, Jannis Böttger und Robert Wiebusch  

Inhalt der Hausarbeit „Elektroschrott“ 1. Einleitung 1.1 Vorwort 1.2 Abriss des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes 2. Elektroschrott in der Umwelt; Gefährdung der Natur 2.1 Das Recyceln in Entwicklungsländern und Schwellenländern 2.2 Das politische Bemühen gegen die Problematik, Vertiefung des „ElektroG“ 2.3 Wer finanziert das Recyclingprogramm 3. Schluss 3.1 Zusammenfassung 3.2 Wertung 4. Quellen

 		

1. Einleitung

1.1 Vorwort

Die technische Entwicklung von Elektronikgeräten verläuft blitz schnell. Der Computer, den Sie sich vor einem Jahr gekauft haben ist jetzt schon wieder stark veraltet. Durch diese schnelle Entwicklung gibt es immer mehr und schneller Geräte, die zum „alten“ Eisen gehören. Folglich sind in letzter Zeit immer mehr alte Kühlschränke, Gefriertruhen, Computermonitoren und andere elektronische Geräte auf den Müll gekommen. Da durch kommen giftige Stoffe in unsere Umwelt, die uns und alle andere Geschöpfe gefährden, und unsere Ressourcen werden verschwendet. Ein Lösungsansatz für dieses Problem ist das Elektro- und Elektronikgerätegesetz, das die Grundlage für das Kreissystem, dem Recycling der elektronischen Geräte dienen soll. Diese Problematik möchten wir gerne im folgenden Teil weiter erörtern.

1.2 Abriss des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes

Seit dem Inkrafttreten des Elektro- und Elektronikgerätegesetz am 25. März 2005 greift das Prinzip der Produktverantwortung. Verbraucher können seit dem 25. März 2006 ihre alten elektronischen Geräte an Sammelstellen abgeben, die sie dann fachgerecht entsorgen. Zudem sind die Hersteller der Produkte verpflichtet keine schädlichen bzw. giftigen Stoffe in ihrer Produktion zu verwenden. Dieses, nach EU-Richtlinien, erstellte Gesetz wurde in Deutschland schon umgesetzt.

2. Elektroschrott in der Umwelt Der, wie oben beschrieben, angesammelte Elektroschrott ist in unserer Gesellschaft zu einem großen Problem geworden. Die große Menge und die beschränkte Recyclingmöglichkeiten sind der Grund dafür, dass die Elektrogeräte oft einfach auf den Müll kommen oder von privaten Personen zum Beispiel verbrannt werden oder in den Wald gestellt werden. In Deutschland fielen im Jahr 2000 ca. 110.000 Tonnen IT Schrott an. Dieser Wert wird von den heutigen Zahlen stark in den Schatten gestellt. Die europäische Umweltbehörde meldet jährlich ungefähr 40 Millionen Tonnen Elektroschrott. Derzeit wird überwiegen der Elektroschrott ohne jede Vorbehandlung beseitigt bzw. auf Deponien gebracht. Der Schrott belastet die Umwelt, weil in den meisten Elektrogeräten Schwermetalle wie Blei, Arsen und Quecksilber sind. Zudem sind Halogenverbindungen und PVC vorhanden. Die Schätzungen beweisen, dass im Moment etwa 40 Prozent der Blei Verschmutzung von Elektroschrott-Deponien stammt. Zu beachtet ist nicht nur die Belastung der Natur durch die Verschmutzung sondern auch, dass durch das mangelnde Recycling Ressourcen verschwendet werden. Neben Edelmetallen wie Gold, Palladium und Silber spielen seltene Elemente eine immer größere Rolle in der Industrie. Die Preise für dich wichtigen Bestandteile der Elektroindustrie sind am Weltmarkt in letzter Zeit extrem gestiegen. Als Beispiel kann man Ruthenium nennen. Es ist ein wichtiges Element zum herstellen von Festplatten. Der Preis ist in einem Jahr um das sieben Fache gestiegen. Jetzt wird klar wie wichtig Recycling für die Umwelt und die Wirtschaft ist. Außer diesen Gründen ist es auch eine Chance. Rüdiger Kühr, Forscher der U N O sagt: „In diesen Elektroschrottbergen liegt weit mehr als nur Gold vergraben“. Zudem stellt er klar, dass die Versorgung mit solch seltenen Elementen nicht ewig anhalten wird. Damit drängt er darauf Recyclingmöglichkeiten zu erforschen um die Umwelt vor Giftstoffen zu bewahren, zudem die Ressourcen zu schonen und die Versorgung der Industrie zu gewährleisten.

2.1 Das Recyceln in Entwicklungsländern und Schwellenländern Alte Computer und andere elektronische Geräte aus den USA gefährden als Müllexport Menschen und Umwelt in Ländern wie China und Indien. Am Beispiel einer Region in Süd-China wird das Problem verdeutlicht. Dort zerlegen rund 100.000 Hilfsarbeiter und ihre Familien ausrangierte Computer mit veralteten Methoden. Hierbei seien die Arbeiter giftigen Stoffen ausgesetzt. Die “E-Abfälle” hätten dabei das Grundwasser bereits derart verseucht, dass Trinkwasser mittlerweile heran transportiert werden muss. Große Mengen Abfälle aus Plastik und gefährlichen Schadstoffen werden in China verbrannt und in Feldern, Bewässerungskanälen und entlang von Flüssen abgeladen. Der Elektroschrott wird zur Weiterverwertung auch oft illegal nach Afrika gebracht. Dort bauen Menschen ihn dann auseinander, mittel- und rechtelos, unter Arbeitsbedingungen, die sie ihre Gesundheit kosten. Die Hightech–Elektronik setzt giftige Dämpfe frei, die den Menschen die Lungen und die Hände verätzen lässt. Die Arbeitgeber sparen an Schutzvorkehrungen für die Arbeitnehmer, und die Reste fliegen auf Müllkippen wo die austretende Schlacke das Grundwasser nachhaltig verseucht. . Der Außerdem werden gebrauchte Elektrogeräte, die in Entwicklungsländer verschickt werden, oft nur verbrannt, was nicht nur die wieder verwertbaren Komponenten unwiederbringlich zerstört, sondern auch erheblich zur Umweltverschmutzung in diesen Ländern beiträgt. Man muss versuchen die Ressourcen wieder zu verwerten um damit unsere Umwelt zu schützen. Es ist allerdings nicht nur die Ressourcen Knappheit, die ein Recycling der wertvollen Rohstoffe unumgänglich macht. Ein unsachgemäßer und gewissenloser Umgang mit Elektroschrott verursacht unzählige Umwelt- und Gesundheitsprobleme. Studien haben gezeigt, dass die Bevölkerung immer stärker belastet ist, die zu Fehlentwicklungen des Nervensystems und zu Krebs führen können. Die Aktion “Fair IT” ist eine von vielen Initiativen die die Verbraucher und Händler auf Herstellung - und Verwertungsformen ihrer gewünschten Konsumartikel aufmerksam macht.  

2.2 Das politische Bemühen gegen die Problematik, Vertiefung des „ElektroG“ Die Politik in Europa versucht sich gegen die Bedrohung des Elektroschrotts mithilfe des neuen, schon angesprochenen ElektroG zu wehren. Die wichtigsten Punkte aus diesem Gesetz sind, dass die Hersteller keine schädlichen Stoffe mehr in ihre Produktion einbeziehen, die Händler kostenlos alter Geräte zurücknehmen und die Käufer ihre alten Geräte zu Sammelstellen bringen. Alles in allem greift die Regel der Eigenverantwortung. Außerdem sind noch keine anderen Veränderungen um das Problem zu beheben vorgestellt oder durchgesetzt. Da die Regelung noch nicht lange besteht kann man noch nicht sagen, ob es reicht um die „Katastrophe“ abzuwenden und wir im Folgenden nochmals aufgegriffen.

2.3 Wer finanziert das Recyclingprogramm Die Kommunen können nach wie vor ihre Kos¬ten in die Abfallgebühren einbeziehen. Dies führt jedoch nur in Aus¬nahmefällen zu einer Steigerung der kommunalen Abfallgebühren. Denn bei den Kommunen entfallen die bisherigen Kosten für die Ent¬sorgung der Altgeräte, die nach dem ElektroG nun von den Herstel¬lern zu tragen sind. Die Hersteller müssen auch die Behälter für die Bereitstellung der verschiedenen Gerätetypen zur Verfügung stellen. Einzelne Gerätegruppen können die Gemeinden nach den Vorgaben des Gesetzes selbst entsorgen, anstatt sie den Herstellern zu überlas¬sen. Sie müssen sich insofern mindestens für die Dauer eines Jahres festlegen und dies der Gemeinsamen Stelle drei Monate zuvor anzei-gen. Hierdurch können viele der in diesem Bereich arbeitenden so-zialen Betriebe weiterhin in der Behandlung und Verwertung von Elektro-Altgeräten tätig werden. Die Hersteller können die ihnen für Registrierung und Abhol- bzw. Bereitstellungsanordnung entstehenden Verwaltungsgebühren und die durch die Entsorgung entstehenden Kosten auf die Preise ihrer Produkte umlegen. Die Höhe der Kosten kann jedoch wesentlich durch eine Produktplanung mit dem Ziel, möglichst viele Bauteile und Rohstoffe wiederzuverwenden, beeinflusst werden. Die Entscheidung für Preiserhöhungen ist damit auch eine Frage der Firmenkalkulation unter dem Gesichtspunkt der Verbraucherakzeptanz. 3. Schluss 3.1 Zusammenfassung Wir denken, dass das Problem des Elektroschrotts und alle Folgeerscheinung kaum zu übersehen ist. Die große Anzahl und das im Moment schlechte Recycling schaden stark unsere Umwelt und uns Menschen. Zudem verkleinern wir uns durch das Verbrennen des Schrotts unsere beschränkten Ressourcen. 3.2 Wertung Unsere Meinung ist, dass die Momentanen Gesetze bzw. die Vorgehensweisen der Politik nicht ausreichen um das Problem zu lösen. Alle Regelungen sind nicht konkret genug und bieten viel Spielraum. Nur härtere und globalere Regelungen werden, nach unserer Meinung, zum Erfolg führen. Dafür müsste aber alle Staaten zusammenarbeiten; für eine „grüne“ Welt. 4. Quellen http://www.empa.ch/plugin/template/empa/*/57773 (26.04.09, 15:32)

http://daserste.ndr.de/ardratgebertechnik/archiv/haushalt_garten/elektroschrott6.html (26.04.09, 15:43

http://www.wwf.de/interaktiv/verbrauchertipps/computer/elektroschrott/ (26.04.09, 15:55)

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronikschrott (26.04.09, 16:11)


										
 
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