Fabian Pape

Die Toten schweigen - Arthur Schnitzler

Gliederung:

1. Vorwort

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe

2.2 Informationen zum Autor

2.3 Was will der Autor damit übermitteln

2.4 Sprache und Stil

2.5 Einordnung in die Epoche

3. Eigene Meinung

1. Vorwort

Die Toten Schweigen ist eine sehr interessante Novelle, mit der ich mich auseinandersetzen werde. Ich werde sie interpretieren und eine Inhaltsangabe schreiben.

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe:

Die Novelle handelt von Franz und Emma. Sie lieben sich, doch sie müssen alles heimlich machen, weil Emma verheiratet ist und sogar ein Kind hat. An einem Tag beschließen sie mit einer Kutsche einen Ausflug zur Reichsbrücke zu machen. Wichtig für die beiden ist nur, dass sie von keinem gesehen werden. Auf der Fahrt können sie ihre Gefühle ausleben, doch die holprigen Wege stören sie dabei. Auf einmal passiert ein Unfall, weil der Fahrer alkoholisiert und zu schnell ist. Die Kutsche kippt um. Als sie wieder aufwacht ist sie ganz durcheinander, aber nur leicht verletzt, Franz hingegen ist schwer verletzt und bewusstlos. Ganz verwirrt und panisch schickt sie den Kutscher los um Hilfe zu holen, doch sie selbst lässt Franz zurück, weil er nicht mehr atmet und reglos daliegt und läuft zurück in die Stadt aus Angst gesehen zu werden. Auf dem Weg nach Hause sieht sie einen Krankenwagen in Richtung Reichsbrücke fahren und sie ist immer noch völlig verwirrt. Beim gemeinsamen Abendessen mit ihrem Mann und dem Kind ist Emma bei den Gesprächen sehr unruhig und murmelt „Die Toten schweigen“. Daraufhin erzählt sie ihrem Mann die Wahrheit über ihr anderes Liebesleben.

2.2 Informationen zum Autor: Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 als erstes von vier Kindern des Medizinprofessors Johann Schnitzler (1835 - 1893) in Wien geboren. Anders als der Vater, der sich als Kehlkopfspezialist selbst einen Namen gemacht hatte, stammte die Mutter Louise (1838 - 1911) aus einer angesehenen und wohlhabenden Familie. Schon als Gymnasiast versuchte Arthur Schnitzler sich mit Bühnenstücken. Nach dem Medizinstudium und der Promotion am 30. Mai 1885 arbeitete er bis 1893 als Assistenzarzt in zwei verschiedenen Krankenhäusern in Wien. Nach dem Tod seines Vaters eröffnete Arthur Schnitzler 1893 selbst eine Praxis, widmete sich dann aber – ermutigt von seiner Geliebten in den Jahren 1893 bis 1895, der Schauspielerin Adele Sandrock (1864 - 1937) – zunehmend seinen literarischen Werken. 1897 vollendete er das Manuskript “Reigen. Zehn Dialoge”, aber die Zensur untersagte eine Aufführung des Stücks. (Erst am 23. Dezember 1920 fand im Kleinen Schauspielhaus in Berlin die Uraufführung statt.) Unter dem Titel “Leutnant Gustl” veröffentlichte Arthur Schnitzler das erste Werk in der deutschen Literaturgeschichte, das nur aus einem inneren Monolog besteht.1903 vermählten sich Arthur Schnitzler und die Schauspielerin Olga Gussmann (1882 – 1970), die zu diesem Zeitpunkt bereits einen einjährigen Sohn mit ihm hatte. Die Ehe scheiterte und wurde 1921 geschieden. Danach und vor allem nach dem Suizid seiner Tochter Lili im Jahr 1928 vereinsamte Arthur Schnitzler.Am 21. Oktober 1931 erlag Arthur Schnitzler in Wien einer Gehirnblutung.

2.3 Was will der Autor damit übermitteln: Der Autor Arthur Schnitzler will mit diesem Werk zeigen wie oft es vorkommt, dass Menschen, obwohl sie Familie haben, eine Affäre haben und alles tun, um diese zu verheimlichen.

2.4 Sprache und Stil: Er benutzt einen Wortschatz, der viele Worte umfasst, aber trotzdem in der heutigen Zeit verstanden werden kann. Also er benutzt, anders als Schiller, Worte, die wir heute nicht mehr benutzen. Er verwendet in seinem Stil viele kurze Sätze, um die Gefühle der Personen darzustellen. Desweiteren legt er viel Wert darauf die Umwelt bzw. das Umfeld der Personen zu beschreiben.

2.5 Einordnung in die Epoche: Das Werk gehört in die Epoche Impressionismus, da es im Jahre 1897 entstanden ist. Ein weiteres Merkmal dafür ist, dass im Impressionismus von den Autoren meist Dinge beschrieben werden, die sie selbst erlebt oder mitbekommen haben. So wird es bei diesem Werk auch gewesen sein, denn von Affären hört man heute noch tagtäglich.

3. Eigene Meinung: Ich persönlich finde dieses Werk sehr interessant, da lebensnahe Dinge als Themen benutzt werden. Auch lesen und verstehen konnte man das Werk sehr gut. Ein weiterer Vorteil beim Verstehen ist, dass es nur zwei Personen gibt, die interessant sind. Dies ist anders als im Drama, denn man muss nicht so viele Personen lernen, die die Verständlichkeit beeinflussen. Der einzige Nachteil ist, dass viele kurze Sätze geschrieben wurden, die die Konzentration stark beeinflussen.

 
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