Uwe Tellkamp - Der Schlaf in den Uhren

Gliederung:

1. Einleitung

1.1 Vorwort

Nachdem ich mich ausführlich mit dem Buch “Der Schlaf in den Uhren“ von Uwe Tellkamp auseinander gesetzt habe, möchte ich dies im Folgenden inhaltlich wiedergeben und interpretieren.

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe

In seinem Buch verarbeitet er seine Erinnerungen und hebt sich von normalen Geschichtsbüchern ab, in dem er sehr detailliert Beobachtungen beschreibt. Die Geschichte beginnt mit einem Auszug aus der Oper “Rosenkavalier” (Marschallin ist eine Figur in der Oper). Das spielt in der Gegenwart ab. Anschließend erinnert sich Fabian (der Erzähler) an seine verstorbene Schwester und fragt sie in seinen Gedanken, ob sie sich an eine Straßenbahnfahrt durch Dresden erinnert. Mit dem Erwähnen des Duchi-Parfums der sowjetischen Damen kommt der erste Gedankensprung von Fabian. Nun erinnert er sich an ein Gespräch mit Lucie Krausewitz (ihr Mann Arno sitzt daneben und spricht manchmal dazwischen). Lucie erzählt von der Schokoladenfabrik, in der sie einmal arbeitete. Sie erzählt davon, dass eines Tages die sowjetischen Soldaten in ihre Fabrik kommen. Sie und ihre Freundin Bleuger Liese verstecken sich unter der Badewanne voll mit Schokolade und nur der Vorarbeiter bleibt da. Als die Soldaten die Mädchen entdecken und sie mitnehmen wollen, stellt sich der Vorarbeiter zwischen sie und die Soldaten erschießen ihn. Die Bleuger Liese versucht Lucie zu retten, doch der Versuch geht schief und sie stirbt auch. Zwischendurch kommt es zu immer wiederkehrenden Gedankensprüngen von Fabian und er erzählt wieder von der Straßenbahn.

Des weiteren kommt es zu einer dritten Vergangenheitsebene. Der Erzähler erinnert sich ebenfalls an seine Kindheit und seinen Vater, der die Schallplatte zur Oper “Rosenkavalier” anschalten möchte. Der Romanauszug endet mit dem Rückblick in das Jahr 1914, denn der Erzherzog ist ermordet worden und die “comme-il-faut-Gäste” unterhalten sich darüber.

2.2 Interpretation

Der Erzähler (Fabian) sitzt am Krankenbett von Muriel, die krank oder evtl. sogar tot ist, und reist in Gedanken mit der Straßenbahn durch Dresden mit. Dabei werden mehrere Halstestellen zurückgelassen, deren Anblick bei den verschiedenen Figuren Erinnerungen auslösen. Mit dem Anhalten der Bahn endet die Erzählung schließlich. Es handelt sich um einen Bewusstseinsstrom, wobei verschiedene Assoziationen immer neue Erzählsequenzen hervorrufen.

Es besteht keine chronologische Zeitenfolge, sondern Sprünge in den Epochen Vorkrieg 1914, Kriegsende, Nachkrieg, DDR-Zeit und Erzählergegenwart. Die Haltestellen dienen hierbei als „roter Faden“ Strukturiert wird der Text nur durch Gedankenstriche, Kommata, Absätze und Einrückungen, jedoch ohne Punkte. Dies soll den Gedankenstrom verdeutlichen

Uwe Tellkamp stellt immer wieder einen Bezug zu der Oper „Der Rosenkavalier“ her. So beginnt „der Schlaf in den Uhren“ mit dem Schluss von „Der Rosenkavalier“, wobei der Anfang der Oper in die Mitte des Buches gesetzt wird. → Dies verdeutlicht ebenfalls das ständige hin- und herspringen zwischen den Zeiten. Auch das Thema der Zeit wird hier noch mal aufgegriffen, da die Marschallin singt: „Die Zeit ist ein sonderbares Ding. Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man sie.“

2.2.1 Daten zum Autor des Buches

Uwe Tellkamp, 1968 in Dresden geboren, studierte in Leipzig, New York und Dresden Medizin und arbeitete als Arzt an einer unfallchirurgischen Klinik. 2000 erschien sein Debütroman “Der Hecht, die Träume und das Portugiesische Cafe”. Für seine Lyrik bereits mehrfach ausgezeichnet, erhielt Uwe Tellkamp 2004 den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Aus: (http://www.perlentaucher.de/autoren/16414/Uwe_Tellkamp.html 22.03.09 18:02Uhr

2.2.2 Entstehung des Buches

Der Schlaf in den Uhren von Uwe Tellkamp wurde erstmals 2004 als Rezession veröffentlicht..

2.2.3 Erzählform

Bei diesem Buch handelt es sich um ein Roman.

2.2.4 Sprache/Stil

3. Schluss

3.1 Zusammenfassung

Das Buch ist einfach zu lesen, wenn man den Aufbau kappiert hat. Das wichitge dabei ist das man immer wissen muss in welcher Erinnerungsebene man sich gerade befindet.

 
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