Fabian Pape

Hinkemann – Ernst Toller

Gliederung:

1. Vorwort

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe

2.2 Informationen zum Autor

2.3 Personen

2.4 Was will der Autor damit übermitteln

2.5 Sprache und Stil

2.6 Einordnung in die Epoche

3. Eigene Meinung

1.Vorwort:

Maria Magdalena ist ein sehr interessantes Drama, mit dem ich mich auseinandersetzen werde. Ich werde es interpretieren und eine Inhaltsangabe schreiben.

2. Hauptteil

2.1 Inhaltsangabe:

Eugen Hinkemann wurde im ersten Weltkrieg das Geschlecht weggeschossen. Dadurch verlor er seine Arbeit und kann nichts tun, außer zu Hause rumsitzen und über seine Nutzlosigkeit klagen. Sein Frau Grete sucht sexuellen Kontakt bei dem Arbeiter Paul Großhahn und wird auch noch schwanger. Er selbst will irgendwie an Geld kommen und lässt sich deshalb an einer Schaubude anstellen, wo er Ratten die Kehle durchbeißt. Dabei wird er von Grete und Paul erwischt. Daraufhin geht Hinkemann in die Kneipe, in der er mit anderen Arbeitern über die Politik und eine bessere Welt redet. Bei dieser Diskussion muss er feststellen, dass es für ihn keine Hoffnung mehr gibt. Paul, der ihm in die Kneipe gefolgt ist verspottet ihn und erzählt von dem Verhältnis zwischen Grete und ihm. Später hat Hinkemann einen Zusammenbruch und sieht im Traum die Welt als Hölle ohne Ausweg. Grete, die wegen seinem Zusammenbruch Großhahn verlassen hat und zu Hinkemann zurückkehren will, nimmt sich das Leben, weil Hinkemann sie abweist und auffordert ein neues Leben, ohne ihn, zu beginnen. Als Hinkemann bei der Leiche seiner Frau ist hat er eine Vision, womit das Drama endet. „Jeder Tag kann das Paradies bringen, jede Nacht die Sintflut.“

2.2 Informationen zum Autor:

Ernst Toller wurde am 01.12.1813 in Samotschin geboren. Zunächst widmete er sich dem Studium der Rechtswissenschaft in Grenoble und meldete sich dann als Kriegsfreiwilliger. Nach schwerer Verwundung studierte er Philosophie und Literaturwissenschaft in München und Heidelberg. 1919 wurde er Vorstandsmitglied der Münchner Räterepublik und später wegen Hochverrats zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt, wo die meisten seiner Dramen entstanden. Seine wichtigsten Werke:

• 1917 Die Wandlung

• 1921 Masse Mensch

• 1922 Die Maschinenstürmung

• 1924 Hinkemann

Neben Dramen schrieb Toller auch Lyrik und Essays. 1933 emigrierte er über die Schweiz, Frankreich und England in die USA (ab 1936). Toller wurde vom Soldat zum Kriegsgegner und Kämpfer für eine friedliche Wandlung, Volksversöhnung und sozialen Ausgleich. Er zeigte eine ans Religiöse grenzende Begeisterung und “schrie” nach der Verwirklichung von Menschenliebe; später bestimmte seine Stücke aber eine resignierende Klage. Toller litt unter schweren Depressionen und beging schließlich am 22.05.1939 Selbstmord.

2.3 Personen:

Eugen Hinkemann: Hauptperson, ohne Geschlechtsteil, welches er im Krieg verloren hat. Hat alles verloren, Arbeit, Frau, Kontakt zu seinen Kollegen, versucht Geld als Angestellter auf dem Rummel zu verdienen.

Grete Hinkemann: Frau von Eugen, hilft ihm, doch sie geht ein Verhältnis mit Paul Großhahn ein, um ihre Sexualität zu befriedigen, wird schwanger von ihm. Hat später ein schlechtes Gewissen und will zu ihrem Mann zurück, doch der weist sie ab, worauf sie sich das Leben nimmt.

Paul Großhahn: Arbeiter, hat ein Verhältnis mit Grete, verspottet Eugen

2.4 Was will der Autor damit übermitteln:

Der Autor Ernst Toller will mit seinem Drama die Kritik von Gewalt verdeutlichen, indem er durch die Lächerlichkeit von Hinkemann demonstriert, dass die geleugnete Gewalt der Vergangenheit als fortsetzende Gewalt die Gegenwart bestimmt.

2.5 Sprache und Stil:

Toller benutzt auch in diesem Drama einen alten weitumfassenden Wortschatz. Er beschreibt viele Gefühle, indem er kurze Sätze macht.

2.6 Einordnung in die Epoche:

Das Werk gehört in die Epoche Expressionismus, da es 1921 entstanden ist, denn es geht um das Wiederkehren eines Soldaten aus dem ersten Weltkrieg und er will mit seinem Werk ausdrücken welche Gefahren zum Beispiel die junge NSDAP mit sich bringt.

3. Eigene Meinung:

Ich persönlich finde das Drama gut, weil sich der Autor traut die Kritik des Krieges anzusprechen, um den Leuten die Augen zu öffnen und so weiteren Kriegen vorbeugen kann. Noch dazu ist es sehr interessant formuliert und das Thema beschäftigt uns alle, auch heute noch und damals sowieso. Deshalb empfehle ich dieses Buch weiter. Es ist nicht schwer zu lesen, aber hat einen sehr informierenden Hintergrund.

 
bbs/fgt11_a/dmt_e.txt · Zuletzt geändert: 2009/05/25 18:54 von 88.70.145.214
 
Recent changes RSS feed Creative Commons License Donate Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki