Analyse und Interpretation zu dem Buch: „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo”

1.Inhaltsangabe 2.Personenstruktur der Hauptrollen,2.1 Christiane F.,2.2 Christianes Muter,2.3 Detlef 3.Interpretation 4.Analyse Stil, Sprache,4.1 Satzbau,4.2 Textform, 4.3 Wortschatz, 4.4 Silbenzahl, 4.5 Wortartenverteilung 5.Quellen

1. Inhaltsangabe

Mit 6 Jahren verlässt Christiane F. ihre Heimat, ein kleines Dorf auf dem Land, mit ihrer Familie, um in der Großen Stadt Berlin ein „besseres“ Leben zu beginnen. Sie landet in der Groipusstadt, einem Stadtteil Berlin und alles kommt anders als es sich die Familie vorgestellt hat. . Ihr neuer Wohnort ist hässlich. Es reihen sich Hochhaus an Hochhaus; ohne viel Abwechslung und Grünflachen. Christiane F. und ihre Schwester lernen schnell, dass es in Berlin andere Regeln als auf dem Land gibt. Da alles in der Groipusstadt verboten ist das Spaß macht, sind die Kinder gezwungen Regeln zu brechen, um ein wenig Farbe in ihr Leben zu bringen. Die familiäre Situation in Christianes Familie ist kritisch. Ihr frustrierter Vater schlägt die Kinder und die Mutter. Eines Tages nahm sich Christianes Mutter all ihren Mut zusammen und scheidet sich. Sie und ihre beiden Töchter ziehen nun mit dem Freund der Mutter zusammen.Christiane bekommt von ihrer Mutter kaum Regeln aufgezwungen. Sie darf z.B. bis 10 Uhr draußen sein. In ihrer „neuen“ Familie gibt es aber auch oft Streit mit Klaus, dem neuen Freund ihrer Mutter. Ihrer Schwester wird es zu viel und geht wieder zu ihrem Vater zurück.Der Vater von Christiane kümmert sich auch um Sie. Er fliegt mit ihr zusammen nach Spanien, obwohl sie dadurch die erste Zeit auf ihrer neuen Gesamtschule verpasst. Sie hat es schwer in das neue und komplizierte System zu verstehen. Zudem haben sich schon Freundschaften und Cliquen gebildet. Sie setzt sich mit dem Prinzip, was sie schon in der Groipusstadt zum Erfolg geführt, in der neuen Klasse durch.Kessi ist die neue Freundin von Christiane. Sie kennt Kessi aus der neuen Schule und bewundert sie. Kessi nimmt sie das erste Mal in das „Haus der Mitte“, wo sie das erste mal mit Drogen und Jungen in Kontakt kommt.Einige Zeit später nimmt Christiane F. bereits LSD und andere berauschende Pillen. Sie genießt noch das Gefühl wenn sie auf Drogen ist aber ab diesen Zeitpunkt geht es schnell weiter bergab. Der neue Treffpunkt ist jetzt das „Sound“ die angeblich modernste Diskothek. In Wirklichkeit ist das Sound ein Drogensumpf, wo sich als Junkies treffen. Hier findet Sie ihre neuen Freunde unter anderem Babsi, Stelle und Detlef, die noch eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen. Zudem kommt Christiane F., durch ihre Freunde, auch hier in Kontakt mit Heroin. Ihre Heroinsucht entwickelte sich Stufenweise. Am Anfang noch Wochenends und am Ende 2 Mal am Tag. Um sich das Heroin kaufen zu können geht erst nur Detlef und am Ende auch Christiane F. mit ihren 14 Jahren auf den Kinderstrich auf dem Bahnhof Zoo. Sie schlafen oft bei Freunden in einer richtigen Fixerbude. Ihr ganzes Leben dreht sich nur noch um die Droge und damit das Geld für Sie zu beschaffen. Ihre Mutter bemerkt oder will nicht bemerken in welchen Problemen ihre Tochter steckt. Eines Tages erfahren ihre Eltern trotzdem von ihrer Sucht und helfen ihr und Detlef, ihrem Freund, zu entziehen. Jeder Entzug hat nur kurzzeitigen Erfolg; nicht nur Christiane geht es so auch ihre Freunde schaffen es nur kurz kein Heroin zu spritzen. In der Zeit ihrer Sucht besteht immer das Hin und Her zwischen clean und auf Droge. Sie selber verzweifelt immer mehr, weil sie erkennt wie sehr ihr Leben schon Schaden genommen hat. Eines Tages will sie sich ihren „goldenen Schuss“ setzten was allerdings nicht funktionierte. Nachdem ihre Freundin Babsi in der Zeitung als jüngste Drogentote erscheint erkennt Christianes Mutter, dass ihr Kind die nächste sein könnte. Sie schickt sie auf das Land zu ihrer Tante, wo Christiane ihre letzte und zudem erfolgsversprechende Chance nutzt endlich drogenfrei zu bleiben.

2. Personenstruktur der Hauptrollen

2.1 Christiane F.

Christiane F. hat wenig Selbstvertrauen. In ihrer “Problemfamilie” hat sie oft nicht die Anerkennung und Liebe bekommen, die sie gebraucht hätte um in einer Stadt wie Berlin gesund aufzuwachsen. Diese Dinge hat sie dann versucht in ihrem falschen Freundeskreis zu bekommen womit sie in die Drogenscene kam. Bei ihren ersten Entzügen wurde sehr schnell wieder klar, dass sie kein Selbstvertrauen oder innere Stärke bessaß, weil sie immer wieder zurück zu ihrer Clique ging von der sie auch ein wenig Abhängig war. Erst am Ende schaffte sie es, mit Hilfe ihrer Mutter, ihrem Freundeskreis zu entkommen.

2.2 Christianes Mutter

Christianes Mutter wurde in ihrer Kindheit streng von ihrem Vater unter Druck gesetz und in ihrer freien Entscheidungswahl eingeschränkt.Früh lernte sie Christianes Vater kennen mit dem sie ihren großen Traum leben wollte. Sie selbst war auch eine sehr vorsichtige, schüchterne Frau, die sehr selten ihren Mut zusammengenommen hat. Christianes Mutter wollte ihr Kind “frei” Erziehen und gab ihrem Kind alle Freiheiten. Zudem wollte sie nicht glauben wie schlecht es um ihrer Familie steht und hat deswegen eine lange Zeit die Probleme geleugnet.

2.3 Detelef

Detlef ist ein sehr wichtige Person in Christianes Leben. Sie waren eine lange Zeit zusammen und haben viel miteinander durchgemacht. Er kommt ungefähr aus den gleichen Verhältnissen wie Christiane und ist auch in jungen Jahren Drogensüchtig. Er ist ein sehr liebevoller Mensch vorallem zu Christiane. Er ging anschaffen um seine und Christianes Drogenbedarf zu decken.

3. Interpretation

Dieses Buch soll allen Lesern deutlich machen, dass die Flucht in Drogen keine Lösung ist; ganz im Gegenteil. Das Buch erzählt ein reales Leben und zeigt bis auf das kleinste Detail wie es mit Drogen in den Abgrund geht. Zudem soll es zeigen, dass die Jugendlichen, die Probelem mit Drogen haben, erst dann wahrgenommen werden wenn sie vor Gericht oder in den Todesanzeigen stehen.Das buch wurde zwar in den späten 80ern geschrieben aber die Situation hat sich bis heute nicht wirklich verändert. Es soll zudem eine Art von Warnung sein für Eltern und junge Menschen und ein Ruf an die Gesellschaft, dass sie was gegen diese Probleme tun müssen.

4. Stil, Sprache

4.1 Satzbau Das Buch ist unkompliziert aber trotzdem genau geschrieben. Es enthält Fremdwörter, die aber im Text erklärt werden. Die Sätze sind in der Regel kurz und prägnant gesatltet. Die “jugendliche” Wortwahl fällt sehr in Auge zum Beispiel “Er mußte ein oder zwei Freier am Tag mehr machen,damit ich Dope hatte” (Zitat S.106 Z.5-6)

4.2 Textform Wir Kinder vom Bahnhof Zoo ist ein biografisches Buch.

4.3 Wortschatz Das Ergebnis der Stichproben ergaben bei 100 Wörter 16 Wiederholungen. Das bedeutet einen Wert von 84%

4.4 Silbenzahl Die Stichprobenanalysen erbrachten einen Mittelwert von 142 Silben auf 100 Wörtern. Das ergibt 1,42 Silben pro Wort.

4.5 Wortartenverteilung Die Wortenarten sind wie folgt verteilt.Von 100 Wörtern gibt es 20 Nomen, 12 Artikel, 16 Verben, 6 Adverben, 14 Präpositionen, 6 Numerale, 14 Pronomen, 3 Konjunktionen, 7 Adjektive und keine Interjektion.

5. Quellen

http://www.referate10.com/referate/Deutsch/5/Christiane-F---Wir-Kinder-vom-Bahnhof-Zoo-reon.php 14.04.2009, 17:13

http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/107359.html 15.04., 12:10

		

Fetter Text**

 
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