der geteilte himmel- christa wolf

Gliederung 1. Einleitung 1.1 Vorwort 1.2 Personen 1.3 Inhaltsangabe 2. Hauptteil 2.1 Interpretation 2.2 Aufbau


1.Einleitung

1.1 Vorwort

Ich habe mich mit der Erzählung ,,Der geteilte Himmel” von Christa Wolf auseinandergesetzt und werde nun den Inhalt wiedergeben und das Buch interpretieren

1.2 Personen

Rita Seidel

Manfred Herrfurth

1.3 Inhaltsangabe

Dieser Roman handelt von einer 18-jährigen Frau, Rita Seidl, und einen Mann, Manfred Herrfurth. Rita, ein Landmädchen begegnet Manfred, dem Stadtmenschen, bei einem Tanz. Später zieht Rita nach Leipzig, um als Lehrerin ausgebildet zu werden und auch um bei Manfred wohnen zu können. Während ihres Studiums, arbeitet Rita in einem Waggonwerk um auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Manfred ist in einer verstrittenen Familie aufgewachsen und ist arbeitet nun Chemiker. Er verliert den Glauben an ein soziales Wirtschaftssystem, nachdem eine von ihm entwickelte Idee von den Wirtschaftsfunktionären der DDR abgelehnt wird. Nach dieser Enttäuschung flieht Manfred nach Westen. Rita reist ihm hinterher, fühlt sich aber fremd im Westen und will wieder nach Hause. Da Manfred aber auf keine Fall wieder zurück in die DDR will, trennen sich hie ihre Wege. Rita leidet sehr unter der Trennung und erleidet kurze Zeit später einen Unfall und fällt ins Koma, aus dem sie später im Krankenhaus erwacht. Aus dem Sanatorium erzählt sie nun die ganze Geschichte mit Manfred und ihrem Leben in der Stadt.

2. Hauptteil

2.1 Interpretation Christa Wolf umgeht die sozialistische Propagandaliteratur, indem sie die Situation der Wirtschaft und die Gründe für die mangelhafte materielle Versorgung der Bevölkerung realistisch erklärt, wobei jedoch am Ende der positive Gedanke überwiegt und die Anforderungen des sozialistischen Regimes an die Literatur trotzdem erfüllt werden. Rita zeichnet ein realistisches Bild der Entwicklung der DDR von einer vorkommunistischen Gesellschaft ausgehend, bis zum langsamen Hinführen zum Sozialismus. Rita und Manfred repräsentieren die beiden rivalisierenden Gesellschaftsformen der damaligen Zeit. Manfred sieht als einzige Möglichkeit gegen die Willkür und Unfähigkeit der politischen Führung in der DDR die Flucht in die BRD. Rita hingegen erkennt zwar die Mängel am sozialistischen System, doch ist sie bereit, materielle Einbußen in Kauf zu nehmen, um zum Vervollkommnungsprozess der sozialistischen Idee ihren Anteil beizutragen.

2.2 Aufbau

gegliedert in 30 Kapitel, einem Prolog und einem Epilog Kapitel sind unterschiedlich lang Prolog und Epilog:

werden nicht als Kapitel ausgewiesen sind teilweise identisch bilden sog. Rahmen um die Erzählung

Besonderheit des Romans

Zwei Erzählebenen:

erzählt in Blöcken Verschachtelungen der Zeitebenen

Gegenwart = “Reflexionsebene”

Rita im Krankenhaus Erzählzeit: Präsens

Vergangenheit = “Ereignisebene”

Einblendung der erinnerten Liebesgeschichte Erzählzeit: Präteritum

trägt analytischen Charakter, Rita will herausfinden, wie es kam, dass die Differenzen unüberbrückbar wurden sie rekapituliert:

streng chronologisch die letzten beiden Jahre Auch auf Gegenwartsebene steht die zeit nicht still, einige Ereignisse (Briefe,

Besuche) treiben ihre Wahrheitsfindungen voran zwei Erzählebnen werden nicht chronologisch oder parallel erzähl, sondern als gegenseitige Bedingung und Folge miteinander verzahnt

 
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