Ergebnis

Kleists Weltbild ist quasi durch seine Kant-Krise entstanden, vor welcher er nach Erkenntnis und Wahrheit strebte. Dadurch, dass Kant sagte, dass der Mensch keine vollkommene Wahrheit erfassen kann, weil er etwas nie objektiv betrachten kann änderte er seine Einstellung/Schwerpunkt.

Der Mensch ist als Individuum abhängig von der Gesellschaft ist. Das liegt daran, dass der Mensch glücklich sein möchte in seinem Leben und das erreicht er laut Kleist durch die Tugend. Die wiederum ist aber ja mit dem “Dienen” anderer Menschen verbunden, anderen Menschen etwas Gutes zu tun usw. Um glücklich zu sein braucht man also die Gesellschaft und ohne könnte man laut Kleist nicht glücklich sein. Also findet eine Anpassung des Individuums an die Gesellschaft statt.

Betrachtet man dieses aber über äußere Umstände wie die Ständeordnung usw. soll sich nach Kleist das Individuum nicht anpassen, da sein Glück durch die äußeren Umstände beeinträchtigt wird. Dann soll er dagegen ankämpfen. Ständeordnung, Konventionen der Gesellschaft usw. schränken die persönliche Freiheit ein und verhindern die Selbstverwirklichung. Der Mensch ist gezwungen eine Rolle in der Gesellschaft zu spielen, was einen nicht wahrhaften Menschen zur Folge hat. Zudem muss er die Unvollkommenheit und Gebrechlichkeit der weltlichen Ordnung aushalten und kann somit wahres Glück nicht im Diesseits finden.


Erstellt von: Philipp Henze

 
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