1.Einleitung

1.1. Vorwort

Im folgenden Text erklären wir was Anglizismen sind und wie sie gebraucht werden. Anschließend beschäftigen wir uns mit der Sprach- und Stilkritik an der tendenz der deutschen Sprache.

1.2.Definition

1.2.1.Definition Anglizismen

Bei Anglizismen handelt es sich um Wörter, die aus dem Englischen in andere Sprachen übernommen und ggf. angepasst werden.

1.2.2. Definition Sprachkritik

Kritik an der deutschen Rechtschreibung und Anglizismen. Sie reicht bis hin zu der Frage, ob das Binnen-I (z.B. bei SchülerInnen) die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern vorantreibt.

1.2.3.Defintion Stilkritik

2.Hauptteil

2.1. Anglizismen

2.1.1.Einsatzgebiete der Anglizismen

Einsatzgebiete sind der Funk, das Fernsehen, Zeitschriften und die heutige „Jugendsprache“ (z.B. cool). Anglizismen scheinen schon fast zum deutschen Sprachgebrauch gehören.

2.1.2.Anglizismenarten

Dabei gibt es auch Wörter, die nicht in der deutschen Sprache existieren, wie z.B. Brainstorming. Dies führt auch zu neuen Wortkreationen, die aus einem deutschen und englischen Wort zusammengesetzt werden, wie z.B. Herren-slip oder Pop-sänger. Wörter wie Beamer oder Handy bezeichnet man als Scheinanglizismen (=Wortschöpfung), die zwar englisch klingen, aber in der englischen Sprache nicht vorhanden sind (Handy = Mobile phone; Beamer = Projector). Beamer könnte im Englischen zu fatalen Missverständnissen führen, da ein Beamer eigentlich eine männliche Prostituierte (Stricher) ist.

2.2. Sprachkritik an Tendenzen der deutschen Gegenwartssprache

2.2.1.Unterschiede in der Sprachkritik

Man muss unterscheiden zwischen der Kritik am Sprachverhalten des einzelnen und ob die Sprache als Sprachsystem darunter leidet. Ein einzelner kann sich zwar unmöglich ausdrücken, aber es ist fragwürdig, ob dies Einfluss auf die gesamte deutsche Sprache hat.

2.2.2.Tendenz und Auswirkung der dt. Sprache

Die deutsche Sprache tendiert dazu, dass wir so schreiben, wie wir sprechen z.B. „Ich hab` ne Autopanne“. Es könnte sogar durch die ewigen Rechtschreibreformen dazu kommen, dass wir unsere eigenen Klassiker wie „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang von Goethe, nicht mehr nachvollziehen können.

2.3.Stilkritik

2.3.1.Beispiel

Schon heute werden Ausdrücke wie “Ich habe einen Zahn gezogen bekommen” verwendet. Im ersten Moment klingt dies für uns noch nicht einmal falsch. Nach mehrmaligen Hören des Satzes merken wir jedoch, dass da irgendetwas nicht stimmt. Der Satz passt nicht in unsere heutige Grammatik und somit entspricht er auch nicht den heutigen Normvorstellungen. Richtig wäre es “Mir wurde ein Zahn gezogen” zu sagen.

2.3.2. Stilkritik an Tendenzen der deutschen Gegenwartssprache

Die Normvorstellungen unterliegen dem ständigen Wandel, da die sich deutsche Sprache auch immer mehr verändert. Dies führt dazu, dass die Stilkritik sich anpasst und Ausdrücke, die vorher nicht akzeptiert wurden nun schon fast fest in die deutsche Sprache übernommen wurde. In fünfzig Jahren stört es vielleicht niemanden , dass jemand “Ich bekomme schon geholfen”, denn schon jetzt toleriert man es wenn jemand “Ich habe etwas geschenkt bekommen” verwendet. Es könnte sogar passieren, dass daraus “gehelft” wird.

2.4. „Falsches“ und „richtiges“ Deutsch

Ob es sich um „falsches“ oder „richtiges“ Deutsch handelt hängt von den gegebenen Umständen ab z.B. Aufenthaltsort und soziale Kontakte. In einer Diskothek würde man sich anders ausdrücken als in einem Geschäftsgespräch. (Diskothek: Locker, flapsig z.B. Hey, Alter; Geschäftsgespräch: Überlegt, respektvoll z.B. Guten Tag Herr/Frau...).

3.Zusammenfassung

Die Deutsche Sprache kommt nicht mehr ohne Anglizismen aus. Die deutsche Sprache und die Normvorstellungen unterliegen einem ewigen Wandel. fortlaufenden Wandel. Man darf „richtiges“ oder „falsches“ Deutsch nicht so eng nehmen, es kommt auf die Situation an.

4.Quellen

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/966/182400/ 24.09.2009 16:30

http://www.grin.com/e-book/39310/sprachkritik-in-den-sprachwissenschaften-am-beispiel-der-fachsprache 24.09.2009 17:15

http://www.anglizismus.de/ 24.09.2009 18:00

Duden. Das Fremdwörterbuch. Mannheim 2006. 9. Auflage.

Deutsche Sprache der Gegenwart ,Klett Verlag, Horst Klösel

 
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