Aufsatz „Müßig Gang ist aller Laster Anfang“

von Christian Filk

Bei diesem Sprichwort dreht es sich um eine Redewendung die man auch immer noch auf unsere heutige Zeit übertragen kann. In meinem Aufsatz möchte ich dieses Sprichwort erläutern, sowie erörtern und werde dabei Beobachtungen aus dem Leben mit einbeziehen.

Mit diesem Sprichwort zu verbinden sind unterschiedliche Auffassungen. Zum einen kann man sagen, dass jemand der nicht seinen eigenen Lebensunterhalt verdient bzw. nicht arbeitet, anfällig für schlechte Einflüsse ist. Zum anderen könnte ebenfalls die Bedeutung, dass Faulheit Anfang für die Untugend ist, zutreffen. Im Zusammenhang hiermit steht zum Beispiel, dass Menschen, dessen Leben, ihrer Meinung nach, bereits Aussichtslos ist bereitwilliger schlechte Erfahrungen zu machen sind. Diese könnten sein, dass sie mit Drogen in Kontakt kommen und eventuell dem regelmäßigen Drogenkonsum nachgehen. Zu belegen sind solche Verhaltensmuster durch schwere Lasten auf den Schultern der Betroffenen. Gemeint sind z.B. Hochverschulden oder vielleicht eine gescheiterte Ehe. Einige Menschen können mit solchen weniger gut umgehen als andere. Bei jenen kann es dann zu Selbstmitleidkrisen kommen welche psychische Probleme nach sich ziehen können. Betrachtet man einmal die Argumente, die dieses Sprichwort widerlegen könnten an, so sieht man, dass Menschen die nicht arbeiten können oder nicht wollen, zunächst von einem sozialen System abgefangen werden. Genau diese Maßnahmen sollen verhindern, dass nach einem Verlust der Arbeit sofort der soziale Abstieg droht. Der Sozialstaat übernimmt hierbei sogar Krankenversicherung und Unterhaltung einer angemessenen Wohnung. In der Realität sieht es jedoch leider etwas anders aus. Die Zahlungen des Staates sind zwar für eine Grundversorgung genügend aber um wiederum einen sozialen Standard erzielen zu können nicht ausreichend. Ebenfalls jeglicher Anreiz sich um Anstrebungen zu einem besseren sozialen Stand zu bemühen wird genommen dadurch, dass diese Zahlungen schon wieder über einer minderwertigen Arbeit stehen. All diese Faktoren spielen mit in die Psyche eines Betroffenen Menschen ein, sodass sich dieser nach dem Sinn um seine Bemühungen und eventuell das Leben fragt. Ist dieser Schritt getan sind der Kontakt mit und Konsum von Drogen und regelmäßige Exzesse mit Alkohol nicht mehr fern. Die Betroffenen geraten auf die schiefe Bahn und ab diesem Punkt ist es für jene auch nur noch schwer zu erkennen, dass dieses radikale Verhalten kein Schritt in die positive Richtung des Lebensstandards ist.

Dies ist nur ein Beispiel, wie Menschen durch Faulheit bzw. das Kapitulieren vor einer schwierigen Situation zum Opfer einer solchen These werden können. Das Sprichwort besagt also, dass der Beginn in den sozialen Abstieg gar nicht so fern liegt wie man zu hoffen vermag. Um diese auf die heutige Zeit übertragen zu können muss man jedoch genauestens alle relevanten Faktoren untersuchen, da heute noch einige mehr mit einspielen.

Dem Sprichwort ist vorausgegangener Erläuterungen zur Folge also im Allgemeinen zuzustimmen und muss im Bezug auf den Einzelfall überprüft werden.

Zusammenfassend kann man daher einen Kontext zwischen dem sozialen Absturz und dem Müßiggang herstellen. Auseinander genommen heißt es aber nicht viel mehr als, dass wer nicht arbeitet eines Tages die Auswirkung zu spüren bekommen wird. Genau dieses passiert tagtäglich und allen denen die sich mit dieser These näher befassen werden alsgleich die Schwächen dieses sozialen Systems, dem Sozialstaat, aufgezeigt.



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bbs/aufsatz_christian_filk.txt · Zuletzt geändert: 2008/10/22 12:06 von 91.3.209.229
 
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